Best of Bordeaux 2014

Die mit Spannung erwartete Hitparade der 200 besten Bordeaux 2014: hier ist sie. Die Spitze ist ziemlich festgefahren: praktisch keine Veränderungen. Hingegen ist am Schluss der Tabelle ordentlich was los. Wer behält seinen Platz? Wer fällt raus?

Unsere Weinwisser-Liste basiert auf einem riesigen Fundus von Bewertungen und Trinkreifen. Und weil sich das Ganze linear nach den Leistungen rechnet, sind bei jeder neuen Auswertung ein paar Neulinge dabei. Manchmal auch solche, die vor ein oder zwei Jahren rausgeflogen sind und es jetzt wieder in die Tabelle schaffen. Nicht dabei haben wir die Mini-Weingüter. Zumindest so lange, bis diese einen gewissen Bekanntheitsgrad erreichen und markttechnisch interessant werden. So konnten vor Jahren der Le Pin, Valandraud und La Mondotte einsteigen.

Von Aussteigern und Einsteigern

Folgende sieben Weingüter sind heuer rausgeflogen: La Sergue (Lalande-de-Pomerol), Destieux (Saint-Émilion), Dassault (Saint-Émilion), Le Petit Mouton de Mouton Rothschild (Pauillac), Gloria (Saint Julien), Marojallia (Margaux), Bellefont-Belcier (Saint-Émilion). Neu in der Weinwisser-Liste 2014 sind hingegen: Haut-Carles (Canon-Fronsac), de Chambrun (Lalande-de-Pomerol), Soutard (Saint-Émilion), Vray Croix de Gay (Pomerol), Talbot (Saint Julien), Fontenil (Fronsac), Larçis-Ducasse (Saint-Émilion).

Natürlich verfolgen wir auch die Aufsteiger aus dem unteren Feld. Es könnte gut sein, dass in der nächsten WW-Liste aufgrund der sehr guten Leistungen der letzten Jahrgänge folgende Namen unter den besten 200 Bordeaux auftauchen: Domaine Andron (Médoc), Haut-Gravet (Saint-Émilion), Le Reysse (Médoc), Vieux Maillet (Pomerol), Clos des Jacobins (Saint-Émilion), Franc-Mayne (Saint-Émilion).

Rochaden bei Moueix

Schwieriger wird es, die Situation von gewissen Moueix-Gütern zu beschreiben. Den Certan-Marcelle und den La Providence gibt es nie mehr. Diese Produktionen (so wie auch jene von Château Guillot) sind in die neue La Fleur-Pétrus-Strategie geflossen. Der Hosanna 2013 wurde deklassiert. Hier will man die Qualitätslatte generell hochhalten und hat sich dazu entschlossen, keinen 2013er abzufüllen. Bereits der 2002er wurde damals deklassiert. Beim Château Magdeleine (Saint-Émilion – ebenfalls ein Moueix-Gut) fehlen die letzten zwei Jahrgänge. Den Wein wird es nie mehr geben. Die Produktion wurde in den Bélair-Monange integriert. Dieser liegt direkt neben dem ehemaligen Magdeleine und ist ebenfalls ein Premier Grand Cru Classé B.

Jetzt aber zur Liste der Top 200…

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Text und Foto: René Gabriel

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