Franken goes Paris: Silvaner trifft Arc de Triomphe

Les Grands Terroirs de Franconie hiess das Motto einer Weinpräsentation, die kürzlich im repräsentativen Hotel Baltimore unweit des Arc de Triomphe in Paris stattfand.

Vier französische Sommeliers aus München, die ihrem Publikum seit Jahren fränkische Weine empfehlen, hatten die Idee, den Silvaner auf grosse Reise zu schicken und in Paris zu präsentieren. Das vinophile Quartett, zu dem Stéphane Thuriot, Nachwuchssommelier 2015 Edmond Gasser vom Königshof, Julien Morlat vom Dallmayr und Gerald Desmousseaux vom Werneckhof gehören, ist in der französischen Metropole bestens vernetzt. «Wir wollten einmal in unserer Heimat zu zeigen, welche unglaubliche Vielfalt an Weinen es in Deutschland gibt, alleine schon in Franken», erläuterte Morlat.

Der Andrang der Fachleute war mit fast 150 Vertretern der Pariser Weinszene – Journalisten, Importeure, Sommeliers – grösser als von den Veranstaltern zunächst erwartet. Präsentiert wurden unter der Ägide des fränkischen VDP-Präsidenten Paul Fürst knapp 60 Weine. Als gut gewählt erwies sich dabei die Vermittlung über die unterschiedlichen Terroirs. Französische Weinfreunde lieben die Diskussion geologisch bedingter Unterschiede, sie beweist Kennerschaft und kann Abende füllen. Die fränkische Vielfalt auf engem Raum – vom Buntsandstein über die Kalkböden bis zum Keuper – hätte niemand für möglich gehalten. Dass gerade der Silvaner diese Unterschiede so deutlich erlebbar macht, konnte unter Anleitung im Rahmen von zwei ausgebuchten Master Classes schnell vermittelt werden. Die Präsentation der Weine auf den Tischen folgte der fränkischen Trias: Maindreieck (sur calcaire kimmeridgien), Churfranken (sur grès) und Steigerwald (sur marnes). Wir haben Edmund Gasser zu Idee und Verlauf der Verkostung der Veranstaltung befragt.

Nachgefragt: Edmond Gasser im Interview

Stefan Krimm: Monsieur Gasser, warum ausgerechnet Frankenweine in Paris?

Edmond Gasser: Der Grund liegt einfach in der Qualität die Weine, die wir in den letzten Jahren kennengelernt haben. Wir waren der Meinung, dass man sie in Paris mit seinen grossen Restaurants und den vielen Weinbegeisterten kennen sollte. Vor allem der Silvaner ist ein ausserordentlich facettenreicher Wein.

Krimm: Auf ihren Silvaner sind die Franken, die ihn seit gut einem Jahrzehnt wiederentdeckt haben, sicher zu Recht stolz. Aber auch ihre Rotweine geniessen seit dem 17. Jahrhundert einen sehr guten Ruf. Hatten Sie die auch dabei?

Gasser: Ja, die grossen Spätburgunder von Paul Fürst, einen Recis von Rudolf May, und einen Casparus von Störrlein. Die Weine von Fürst sind in Frankreich ein bisschen bekannt, die anderen nicht. Die Rotweine waren auch nicht die Highlights der Probe. Da sind die geschmacklichen Unterschiede vielleicht noch zu gross. Die Pinot Noirs im Elsass sind leichter und die in Burgund haben weniger Tannine und nicht die leicht vegetabile Struktur wie die Franken. Die ist für die französischen Gaumen eher ungewohnt und zum Beispiel der etwas kräftigere Recis von May stellt eine völlig andere Idee von Pinot Noir dar, als man sie bei uns kennt. Aber das war ja nur eine erste Annäherung mit einem interessanten Gedankenaustausch. Die eigentliche Entdeckung für meine Landsleute aber waren die Silvaner.

Krimm: Welche Merkmale haben Sie bei ihrer Präsentation besonders betont?

Gasser: Wir haben auf den Tischen jeweils die drei verschiedenen Bereiche, die unterschiedlichen Terroirs, ihre Bedeutung für den Wein und die unterschiedlichen Stile, die sich daraus ergeben, dargestellt. Nehmen wir etwa die von Castell am Steigerwald: Sie brauchen immer etwas Zeit, um sich zu entfalten, deswegen hatten wir den 2006er dabei. Zusätzlich den in Paris unbekannten Würzburger Stein, der wiederum ganz anders ist als die Löwenstein’schen Weine vom Kallmuth. In Frankreich schätzen wir die mit den verschiedenen Böden verbundenen Unterschiede sehr. Ein Puligny-Montrachet ist ganz anders als ein Chablis und auch wieder anders als ein Wein aus dem Macônnais zum Beispiel. Da gab es viel Interesse. Die unterschiedliche Textur der Weine am Gaumen abhängig vom jeweiligen Terroir wurde diskutiert. Auch die grünen Noten, die von den Schalen herrühren, haben beeindruckt. Das führte zu intensiven Gesprächen über Silvaner als Essensbegleiter.

Die Weine aus den ersten Lagen wurden als gute Eröffnung eines Abends empfunden, die Grossen Gewächse in ihrer Komplexität als ausgezeichnete Menübegleiter, zum Beispiel zu Süsswasserfischen, Forelle etwa, aber auch zu Jakobsmuscheln oder roh mariniertem Fisch. Auch gewürzte Speisen, die mit Ingwer und mit Kräutern spielen, wurden vorgeschlagen. Deutlich wurde die Einschätzung, dass hochwertige Silvaner richtig gute «Weine zum Essen» sind.

Krimm: Haben Sie auch auf das fränkische Essen zum Silvaner hingewiesen, das ist ja nicht nur Fisch?

Gasser: Nein, das haben wir dieses Mal, abgesehen von ein paar Leberwurstschnitten als kleiner Brotzeit, noch nicht gemacht. Aber die Verbindung mit der regionalen Gastronomie und ihren Produkten ist natürlich eine schöne Idee.

Krimm: Gab es bei den Weinen, die Sie dabei hatten, Favoriten?

Gasser: Ja, zum Beispiel Castell, die sind sehr gut angekommen, die Weine vom Bürgerspital auch. Die brauchen ebenfalls ein bisschen mehr Zeit, können ein bisschen cremiger werden. Auch die von Löwenstein. Zum Beispiel hatten wir einen Asphodill 2009 dabei. Die bestechen stets durch ihre würzige und kräuterbetonte Art und das galt auch für den 2013er. Er war sehr opulent, fast exotisch, mit grünem Mango und leicht pfeffrigen Noten, wunderschön. Nach der Probe hat mir ein Vertreter von Oenotropie, einem Importeur in Paris, gesagt: «Weisst du, Edmond, diese Weine von Löwenstein, die würde ich gerne haben». Mal sehen, was daraus wird! Schön war auch die Kommunikation des Publikums mit den jüngeren Winzern, mit Martin Schmitt von Schmitt’s Kindern in Randersacker und mit Paul Weltner aus Rödelsee. Es ist ja immer auch wichtig, die nachrückende Generation zu Wort kommen zu lassen.

Auch die Weine vom Juliusspital und die von Horst Sauer mit ihrer ausdrucksvollen Mineralität fielen auf. Ein Journalist von „Le Rouge et le le Blanc“, einer Zeitschrift für die ganz passionierten Weintrinker, war ziemlich beeindruckt. Der Präsident der Sommelier-Union von Paris will sogar einen Artikel über die Veranstaltung schreiben.

Krimm: Wie sind denn neben den Silvanern die Weissburgunder angekommen bei einem Publikum, das sich mit Burgundersorten gut auskennt?

Gasser: Die Leute haben probiert und die Weine, die ja ein bisschen mehr laktisch sind, mit ihren eigenen Vorstellungen verglichen: «O ja, ein schönes Spiel, ein bisschen Säure, interessant, etwas Holz auch«, hiess es etwa bei Störrlein. «Schöne Weine zum Essen …«. Aber die meisten Kommentare und Rückmeldungen gab es eindeutig zu den Silvanern.

Krimm: Und wie kamen die Master-Classes an?

Gasser: Das Interesse war überwältigend, beide waren bestens besucht. Kein Mensch hatte ja gewusst, dass es in einem relativ kleinen Gebiet so ganz unterschiedliche Böden und Lagen geben kann. Stéphane Thuriot ist dafür sicher einer der besten Spezialisten in Deutschland und er vermittelt sein Wissen angenehm und überhaupt nicht zeremoniell. Ein Freund von der Vereinigung der jungen Sommeliers in Paris hat davon auch einen kleinen Film gemacht. Wir wollten ja erst einmal die Türen öffnen von Frankreich nach Franken und umgekehrt. Besonders gefreut hat mich in diesem Zusammenhang natürlich das Interesse der Sommeliers, denn die sind ja die besten Türöffner.

Krimm: Haben Sie weitere Perspektiven? Möchten Sie auch andere deutsche Weingebiete vorstellen?

Gasser: Die Perspektive ist, dass wir jetzt jedes Jahr eine vergleichbare Veranstaltung durchführen. Zum Beispiel über die Pfalz oder Baden oder Württemberg. Und warum nicht auch kleinere Proben mit einer Master Class zu speziellen Themen in Franken: «Ältere Jahrgänge im Steigerwald» oder «Biodynamische Weine» oder «Eine Vertikale vom Kallmuth». Paris ist für so etwas eine wunderbare Stadt, denn es gibt sehr viele Interessierte, die gerne auch einmal etwas Neues probieren. Also, da kommt noch etwas!

Verkostungsnotizen

Weingut am Stein, Würzburg

2012 Stettener Stein Riesling Eiswein: Sehr transparente, reife Aromen von Honig, getrockneten Aprikosen und Bienenwachs; am Gaumen betörende Verbindung von lebhafter Mirabellen-Frucht mit Honig, Limetten und vegetabilen Noten, grosser Schmelz, tänzerische Eleganz, sehr nuanciert, langer cremiger Nachhall. Nahe an der Perfektion!
18+/20  –2030

2013 Würzburger Stein Silvaner trocken, VDP EL: Nase zurückhaltend: feinwürzige, leicht mineralisch-vegetabile Aromen von Äpfeln und Birne, unterlegt mit einer Spur Zimt; am Gaumen dicht und würzig, Apfel, Birne und Grapefruit, jugendlich, aber mit schönem Schliff, sehr langer Nachhall.
16+/20 –2021

Bürgerspital Würzburg

2012 Würzburger Stein Riesling trocken: Im Duft leicht reduktiv, grüner Apfel, Johannisbeere und Limetten; am Gaumen schöne Verbindung von Apfel, grüner Stachelbeere und Bittermandel, ein elegantes, transparentes  Mosaik; im langen Nachhall Anklänge an Grapefruit.
16+/20  –2021

2013 Würzburger Pfaffenberg Silvaner trocken: Im Duft süsse, fast exotische, leicht zimtige Blüten (Magnolie), Zitrus und reife Äpfel; am Gaumen pure, sehr geschliffene Frucht mit leicht mineralisch-salzigen Anklängen, Kraft, Konzentration und Schmelz; im sehr langen Nachhall feine Bitternoten.
17/20  –2023

Fürstlich Castell’sches Domänenamt

2006 Casteller Schlossberg Silvaner trocken, VDP GG: Sehr feine, würzige Aromen von reifen Äpfeln und Birnen, unterlegt mit einem Hauch Butter und Wachs; am Gaumen intensive Noten von reifen Äpfeln mit einer Spur Grapefruit, dicht und intensiv; grosser, komplexer Stoff, sehr langer Nachhall.
17+/20 –2018

2013 Casteller Hohnart Silvaner trocken, VDP EL: Feine Aromen von süssen, reifen Äpfeln und Apfel-Blüten mit einem Hauch frisch gemähtem Gras und Bittermandel; am Gaumen schöne Verbindung von Kraft, Schmelz und Schliff, dicht und mit langem, mit feinen Zitrusanklängen und vegetabilen Noten spielendem Nachhall.
17/20  –2021

Rudolf Fürst, Bürgstadt

2008 Hunsrück Spätburgunder „R“ VDP GG: Würzig-reife Kirschen- und Brombeeren-Aromen, Spur Tabak; am Gaumen eine kleine Sinfonie von Kirsche, feinen Waldbeeren, Spiel und Eleganz; feine, reife Tannine, mittlerer Körper, sehr langer Nachhall.
17+/20 –2023

2010 Centgrafenberg Bürgstadt Riesling trocken „R“, VDP GG: Aromen von süssen Äpfeln, Cassis und Johannisbeere, edle Riesling-Art; am Gaumen reife, pure, transparente Frucht mit feinen Spitzen, grosse Eleganz, sehr langer Nachhall, ein leicht gereifter Riesling wie aus dem Bilderbuch!
17+/20  –2020

Fürst Löwenstein, Kleinheubach

2009 Homburger Kallmuth Silvaner trocken „Asphodill“ VDP GG: Einnehmender feinwürziger Duft nach Birne, reifen Mirabellen und Honig; am Gaumen betörend komplexe Frucht, süsse Äpfel, Mango und Honig, grosser Schmelz, elegant und voluminös, sehr langer Nachhall mit feinbitteren Noten.
18+/20  –2019

2013 Homburger Kallmuth Silvaner trocken „Asphodill“ VDP GG: Lebhafte Aromen von reifen Äpfeln und Aprikose; am Gaumen feinwürzige intensive Noten von Apfel, Birne und Mango, grosse Fülle, schöner Schliff, gelungene Verbindung von Kraft und Eleganz.
17+/20  –2022

Juliusspital Würzburg

2012 Iphöfer Julius-Echter-Berg Silvaner trocken, VDP GG: Freigiebiger Duft nach Birne, Mango und Aprikose; am Gaumen reife, intensive Frucht, schmelzig, gelungene Verbindung von Kraft und Schliff; im sehr langen Nachhall feine Grapefruit-Anklänge.
17+/20 –2021

2013 Würzburger Stein Silvaner trocken, VDP GG: Feine, leicht mineralische Aromen von Birne, Litschi und etwas Zitrus; am Gaumen unter der dichten geschliffenen, leicht nussigen Frucht viel Kraft, feine Grapefruit-Noten, sehr langer Nachhall.
17+/20 –2022

Rudolf May, Retzstadt

2013 Retzstadter Langenberg Silvaner Der Schäfer, VDP EL: Im würzigen Duft mineralische Aromen von reifen Äpfeln, Birnen und einem Hauch Limetten, Spur Holz; am Gaumen geschliffene, ganz fein karamellige Noten von Äpfeln, Mango und etwas Zitrus, langer feinbitterer Nachhall.
17/20  2016–2021

2013 Retzstadter Langenberg Silvaner Trockenbeerenauslese, VDP EL: Transparente Aromen von weissen Blüten, Honig und gebrannten Mandeln; am Gaumen weich und reif, Honig, Stachelbeere und Konfitüre von grünen Feigen mit kleinen Zitrus-Spitzen; Volumen und Schmelz, sehr langer Nachhall. Gelungene Verkörperung der Silvaner-Stärken bei edelsüssen Weinen.
17+/20  –2028

Johann Ruck, Iphofen

2012 Iphöfer Julius-Echter-Berg Riesling trocken, VDP GG: In der Nase leicht hefige Apfelnoten und ein Hauch von Gummi und Wachs; am Gaumen relativ ausladend, reife Äpfel, Zitrus und Mandeln, schönes Spiel, gut eingebundene Säure, recht langer Nachhall mit feinen Grapefruit-Anklängen.
16+/20  –2020

2013 Iphöfer Kalb Silvaner trocken, VDP EL: Duft nach süssen Äpfeln und Limetten, unterlegt mit einem Hauch reifer Stachelbeere; am Gaumen lebhaft, Apfel, Aprikose und Limetten, feine Nuancierung, sehr langer Nachhall mit feinen Bitternoten.
17/20 –2021

Horst Sauer, Escherndorf

2013 Escherndorf Am Lumpen 1655 Silvaner trocken, VDP GG: Kraftvoller Duft nach Äpfeln und Limetten, unterlegt von feinen vegetabilen Noten; im Mund differenzierte Apfel- und Zitrus-Frucht, mineralisches Spiel, gelungene Verbindung von Intensität und Eleganz, sehr langer Nachhall mit feinen Bitternoten. Ein Silvaner der tanzt!
17+/20  –2022

2013 Escherndorf Am Lumpen 1655 Riesling trocken, VDP Grosses Gewächs: Sehr einnehmender Duft  nach Johannisbeeren, mit einem Hauch Cassis und Zitrus, darunter feine Süsse; am Gaumen differenzierte, transparente mineralische Nuancen von Zitrus, Johannisbeere und reifem Apfel, Säure gut eingebunden, hat Entwicklungspotenzial!
17/20  2016–2024

Schmitt’s Kinder, Randersacker

2012 Randersackerer Sonnenstuhl Riesling Beerenauslese, Schmitt’s Kinder: Im Duft zurückhaltend, leicht rauchig-mineralische Aromen von Honig und Rosen, unterlegt mit einer Spur Grapefruit; am Gaumen reif und süss, Honig und überreife Mirabellen, Biss, Schmelz und langer Kandis-Nachhall.
16+/20  –2030

2013 Randersackerer Sonnenstuhl Silvaner trocken, VDP EL: Recht intensiver Duft nach reifem Apfel und Bittermandel mit einer Spur frisch gemähtem Gras und Grapefruit; am Gaumen lebhaft, Apfel und Limetten, schönes Spiel, feine Mineralität, recht langer, leicht zitroniger Nachhall.
16/20  –2019

Störrlein&Krenig, Randersacker

2009 Randersackerer Sonnenstuhl Spätburgunder, VDP GG: Im Duft würzige Fülle von Kirsche und Brombeeren mit feinem Geleeduft; am Gaumen weich und reif, feinsüsse Kirsche, mit eleganten buttrigen Noten, tapeziert sprichwörtlich den Gaumen, Hauch Vanille, schmelzig-elegant mit schönem Körper, sehr langer Nachhall.
17,5/20 –2021

2011 Randersackerer Sonnenstuhl Silvaner trocken, VDP GG: Einnehmender Duft nach Birne und einem buttrigen Hauch Mango, unterlegt mit etwas Zitrus; am Gaumen reif und geschliffen, sehr gelungene Verbindung von Kraft und Schmelz, bemerkenswerte Spannung, feine Bitternoten im sehr langen Nachhall. Ein Essensbegleiter von Klasse!
18/20  –2021

Paul Weltner, Rödelsee

2007 Rödelseer Küchenmeister Sylvaner trocken, VDP GG: Duft geprägt von reifen Äpfeln mit einem Hauch von Karamell und Vanille; am Gaumen schmelzig und voluminös, leicht buttrige Mandelnoten, Schmelz, edler Schliff, schöner Körper, sehr langer, feinbitterer Nachhall.
17/20  –2017

2013 Rödelseer Küchenmeister Hohe Leite, Sylvaner trocken, VDP GG: Im zurückhaltenden Duft leicht mineralische Aromen von reifem Apfel, Birne und einem Hauch Zitrus; am Gaumen dichte und reif, Birne und Apfel mit Anklänge an tropische Früchte, klares Profil, überaus langer Nachhall mit feinen Bitternoten.
17+/20  2016–2023

Hans Wirsching, Iphofen

2013 Iphöfer Kronsberg Silvaner trocken, VDP GG: Transparente, reife, ganz leicht kandierte apfelige Aromen; am Gaumen feine nuancierte Noten von Äpfeln und Birnen, Spur Zitrus, grosses Spiel, sehr langer Nachhall. Ein edler Wein!
17/20 –2021

2013 Iphöfer Kalb Silvaner Alte Reben: Aromen von Äpfeln mit einer Spur Mango und zerriebenen Blättern; am Gaumen dicht und stoffig, mit schönem Schliff, reife Äpfel, feine vegetabile Anklänge, Spur Grapefruit, langer feinbitterer Nachhall.
16+/20  –2022

Foto: Mission erfolgreich – Stéphane Thuriot und Paul Fürst in Paris

Beitrag: Dr. Stefan Krimm, Foto: S. Wirsching


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