„Best of Bordeaux“: Die 200 besten Bordeaux Châteaux in der grossen und exklusiven WEINWISSER-Retrospektive

„Best of Bordeaux“: Die 200 besten Bordeaux Châteaux in der grossen und exklusiven WEINWISSER-Retrospektive – von Giuseppe Lauria und Tjark Witzgall

Auch in diesem Jahr haben wir uns das Beste zum Schluss aufgespart: die mit Spannung erwartete neue WEINWISSER-Best of Bordeaux Liste! Wie immer stellen sich die Fragen: Welche Châteaux gehören zu den 200 besten? Wer ist rausgeflogen? Welche Weine sind am besten bewertet? Wo sollte man besser mit dem Entkorken warten und wo sollte man ihn jetzt besser ziehen? Wann ist der perfekte Zeitpunkt, um seine über viele Jahre im Keller schlummernden Trouvaillen zu geniessen – oder zuzukaufen? Genau hier spielt der WEINWISSER alle seine Vorteile aus und steht Ihnen mit Rat und Tat zur Seite. In unserer aufwendigen Top-200-Bordeaux-Liste sehen Sie die Performance der Weine über einen Zeitraum von 17 Jahren (von 2001 bis 2017). Und natürlich gehen wir wieder den Fragen nach: Wer sind die Preis-Genuss-Sieger? Wo sollte man einsteigen, wo lieber die Finger von lassen? So umfassend und präzise wie kein anderes Medium. Und auch wenn wieder die edle und gegensätzliche Paulliac-Doppelspitze aus Château Latour und Château Lafite das Feld anführt, dahinter tut sich jede Menge und ab Platz Acht wird es für die Bordeauxfans richtig spannend. Als zusätzlichen Service geben wir wieder Tipps zu Newcomern und attraktiven „Best Buys“, für die Sie keinen Kredit aufnehmen müssen. Last but not least blicken wir noch einmal auf den schillernden Millenium-Jahrgang 2000 zurück. Also, wieder die geballte Bordeauxexpertise. 

Pauillac-Gigant Châteaux Latour teilt sich in diesem Jahr die Spitze mit Châteaux Lafite-Rothschild

An der Spitze gibt es keinerlei Überraschungen, Château Lafite und Château Latour führen das Feld souverän mit der Durchschnittsnote von abgerundeten 18.9/20-Punkten an, im vergangenen Jahr lagen beide bei glatt 19/20-Punkten. Das kommt daher, dass der grosse Jahrgang 2000 aus der Wertung rausgefallen ist, 2017 konnte das nicht ganz kompensieren. Dahinter ist Châteaux Margaux der erste Verfolger vor den beiden punktgleichen Châteaux Ausone und Palmer. Während der St.-Julien-Klassiker Léoville Las Cases aus den Top Ten herausfällt und sich auf Platz 14 wiederfindet, klettert Châteaux  Pichon-Comtesse acht Plätze nach oben und schafft es so auf den 9. Rang und damit unter die edlen Top Ten. Ganze zehn Positionen auf Platz 10 und damit den grössten Satz nach vorne macht das „zweite Pferd“ im Stall von Le-Pin-Besitzer Jacques Thienpont. Sein L’If aus St.-Émilion hat besonders im schwierigen 2017er Jahrgang bewiesen, welches Potenzial in dem grossartigen Terroir schlummert. 

Wie in Stein gemeisselt: US-Künstler Carl Laubin versinnbildlichte das fünfstufige Médoc-Klassement mit seinen Grand-Crus-Classés

Wie in Stein gemeisselt? Nicht alles …

Durch die genaue Übersicht der letzten 17 Jahrgänge können Sie Ihre Lieblinge und Schätze genau verfolgen und analysieren. Für das diesjährige Klassement sind die Jahrgänge 2001 bis 2017, die der WEINWISSER bereits „en primeur“ ausführlich verkostet und bewertet haben, entscheidend. Wie im vorletzten Jahr bereits begonnen, haben wir Ihnen hieraus eine Essenz mit den aktualisierten Top 100-Châteaux gezogen..Auf der Basis unseres riesigen Fundus an Bewertungen, Erfahrungswerten und Trinkreifen wird die WEINWISSER-Best of Bordeaux-Liste errechnet und zusammengestellt. Denn die Wertbeständigkeit dieser Liste ergibt sich aus der dynamischen Anpassung. Bei der Definition der Genussreife konnten wir wieder eine Vielzahl von Bordeaux für den Genuss „freigeben“. Was das bedeutet? Ein Beispiel: Letztes Jahr wurde Angélus 2012 noch mit „2019 – 2045“ vermerkt. Jetzt kommt er in die erste Trinkreife, also „–2045“. Unsere WEINWISSER-Bestenliste wurde dieses Jahr weiter optimiert. Bei den Aufsteigern haben wir bewusst einige sogenannte Shootingstars ausgewählt, die zwar zum Teil erst ein paar Jahrgänge abgeliefert haben, wir vom WEINWISSER aber überzeugt sind, dass hier ein riesiges Potenzial vorhanden ist. Denn nichts ist beständiger als der Wandel. Auch in Bordeaux ist nicht alles in Stein gemeisselt.

Den gesamten Artikel mit dem Ranking der Top 200 in der Retrospektive von 17-Jahrgängen und der aktuellen Top 100 finden Sie in der aktuellen Ausgabe des WEINWISSER 01/19, die entweder als gedruckte Einzelausgabe oder bequem als PDF hier erhältlich ist.

0 Kommentare

Dein Kommentar

An Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns Deinen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.