Bordeaux-Primeurs 2019: Ein grosses Jahr zum interessanten Preis

Hier geht es zum Einzelheft: Print und Digital.

https://bit.ly/bestofbordeaux2019

Liebe WEINWISSER,

nach mehr als rund 500 Mustern können wir sagen: Mit 2019 schlummert erneut ein grosses Jahr in den Kellern der Bordelaiser Châteaux. Und deren Besitzer und Gutsverwalter haben auf die aktuellen Unsicherheiten reagiert und die Preise zum Grossteil um bis zu rund 30 Prozent gesenkt – eine längst fällige Korrektur nach den Übertreibungen in den Jahren 2009 und 2010.

2019 wird unter vielerlei Gesichtspunkten in die Geschichtsbücher eingehen. Nicht nur wegen der herausragenden Qualitäten – die Verkostungsbedingungen während des coronabedingten «Lockdowns» und auch nach den Lockerungen waren ziemlich einmalig.

Nichtsdestotrotz halten Sie unsere spannende wie umfangreiche Bordeaux-Doppelausgabe mit unserem «Best of Primeurs 2019» in den Händen, die wir dank eines enormen Aufwandes seitens der Châteaux und umfangreicher Verkostungen im Home Office sowie auf ausgewählten Verkostungsevents als Spezial außerplanmäßig gestemmt haben.

Ganze 36 Seiten geballte Bordeaux-Expertise zu diesem herausragenden Millésime, der wegen der Coronakrise zum «Geisterjahrgang» zu werden drohte. Zum Glück ist es ganz anders gekommen: Denn 2019 ist ein grosses Jahr und viele Topweine sind so preiswert wie lange nicht mehr. Und dem Vernehmen nach läuft der Verkauf auf Hochtouren. Wie wir bereits in der vergangenen Ausgabe erwartet haben, sind dank der Preisreduktionen die Weine extrem gesucht und einige jetzt schon ausverkauft. Ein Riesenerfolg inmitten der Krise.

Den Startschuss gab überraschenderweise Pontet-Canet schon Ende Mai mit 58 € ex-Bordeaux – der tiefste Preis aller Primeurs-Kampagnen seit 2008. Im Handel wurde er um die 80 € angeboten und soll ziemlich schnell ausverkauft gewesen sein. Auch auf die anderen Top-Scorer soll ein regelrechter «Run» entstanden sein.

Neben der ausführlichen Beschreibung der besten Weine, dem mit Spannung erwarteten Ranking der Bordelaiser Champions League gibt es wieder viele Top-Empfehlungen mit einem besonders attraktiven Preis-Genuss-Verhältnis, die noch zu haben sind. Auch weniger namhafte Weine, die aber gerade deswegen besonders interessant sind. Dazu die Jahrgangsanalyse mit wichtigen Stimmen zum Jahrgang und wie gewohnt viele Spezials und Hintergrundgeschichten.

Zum Schluß gibt es als Zugabe noch eine bemerkenswerte Vertikale von sage und schreibe 14 Jahrgängen Château Pichon Longueville-Baron, zu der unsere letztjährige Wein.Persönlichkeit des Monats, der CEO von Axa Millésime Christian Seely, vor einiger Zeit geladen hat. Also wieder ein Heft mit einer Phalanx an Weltklasse-Weinen und jede Menge spannender «Best Buys».

Jetzt wünsche ich Ihnen genussvolles Lesen und dass Sie bei dem Händler Ihres Vertrauens fündig werden! Bleiben Sie gesund und geniessen Sie den Sommer!

Herzlich, Ihr Giuseppe Lauria
Chefredakteur WEINWISSER

Rare Vertikalen – Keller Morstein meets Abtsberg • Superstar Château Ausone • Best of Bordeaux 2019

Rare Vertikalen – Keller Morstein meets Abtsberg Superstar Château Ausone • Best of Bordeaux 2019

Liebe Weinwisser,

endlich blüht das Leben wieder auf! Nach den Lockerungen und den herrlich sommerlichen Tagen ist vielerorts wieder so etwas wie „Normalität“ eingetreten. Das tut uns allen gut. Vor allem der arg gebeutelten Gastronomie und natürlich auch den Winzern. So langsam nehmen auch die Verkostungen ihre Fahrt auf und gerade die Top-Bordeaux-Châteaux haben sich etwas ganz Besonderes
einfallen lassen. Wie Ronan Laborde, der Präsident des einflussreichen Eliteverbandes UGCB dem WEINWISSER bereits in unserer exklusiven Interviewserie Wein.Persönlicheit des Monats in WW 04-05/20 erzählte, laufen gerade in einigen europäischen Hauptstädten Verkostungen der Bordeaux Primeurs 2019. Zusätzlich haben die Châteaux ausgewählten Fachjournalisten und Bordeauxhändlern mit einigem Aufwand per Fracht Muster zugesandt. Die Sendungen trafen innerhalb weniger Tage im besten Zustand ein. Teils mit Chips versehen, die die Temperatur während des Versandes massen. Ein Wahnsinnsaufwand – sehr professionell und vorbildlich!

Wir haben rund 500 Muster begutachtet und können bestätigen, dass mit dem 2019 erneut ein ganz grosses Jahr in den Kellern der Bordelaiser Châteaux schlummert. Und sie haben reagiert und die Preise um rund 30 % gesenkt – eine längst fällige Korrektur nach den Übertreibungen in den Jahren 2009 und 2010. Für Sie als Weinliebhaber und Sammler ist dies eine einmalige Chance, die Besten der Besten relativ günstig einzukaufen, denn die 1er Crus und sonstige Bordeauxelite sind so preiswert wie lange nicht mehr. Mouton und Lafite Rothschild sowie Haut-Brion zollen mit minus 30 % der aktuellen Situation Tribut. Lynch Bages kostet ein Viertel weniger als 2018. Viele Top-Labels wie Pontet Canet, Pape-Clément und Clos Fourtet sind für weit unter 100 € zu haben, manche wie Giscours für unter 50 €, Phélan Ségur für unter 30 € und viele weitere «Best Buys» sind sogar noch preiswerter. Ein Eldorado für Einkäufer.
2019 war erneut sehr warm und trocken und reiht sich ein in die Phalanx gefeierter Jahrgänge wie 2018, 2016, 2015, 2010 und 2009. Aufgrund der Trockenheit war es ein Jahr der Terroirs. Wasserspeichernde und tiefgründige Böden waren im Vorteil.

Wir haben mit Hochdruck an unserer «Best of Bordeaux»-Liste gearbeitet, um Ihnen, liebe Leserin, lieber Leser, beim Einkauf wertvolle Orientierung zu geben. Diese finden Sie auf den Seiten 21 und 22. In der nächsten Ausgabe folgt dann der ausführliche Report mit allen Notizen!
Passend dazu gibt es zwei Vertikalen: Eine vom berühmten Château Ausone, zweifelsohne einer der besten Weine der Welt, sowie zwölf Jahrgänge vom Hidden Champion Mayne-Lalande.

Doch nicht nur die berühmten Grand Crus des Bordelais sorgen für Schlagzeilen, auch deutsche Weine rücken immer mehr in den Blickpunkt und geniessen vereinzelt Kultstatus. Eines davon ist das Weingut Keller aus dem beschaulichen Flörsheim-Dalsheim, das zusammen mit der Ruwer-Ikone Maximin Grünhaus gleich mehrere Vertikalen ihrer raren Spitzenweine aus den berühmten Lagen Morstein und Abtsberg auf den Tisch gestellt haben.

Zudem haben wir mit Wasenhaus und Hammelmann zwei der besten Winzertalente Deutschlands und mit Ziereisen einen spannenden Charakterkopf im Heft.

Jetzt wünsche ich Ihnen viel Spass beim Lesen, gute Kaufentscheidungen und viele genussvolle Momente! Bleiben Sie gesund!

Herzlich, Ihr Giuseppe Lauria
Chefredakteur WEINWISSER

Editorial: Best of Bordeaux Primeur Teil 2 «Das Beste vom Rechten Ufer»

Liebe Weinwisser,

während die mit grosser Spannung erwartete Subskription des Jahrgangs 2018 ihren Höhepunkt erreicht hat, halten Sie rechtzeitig Teil 2 unserer umfangreichen «Best of Primeurs 2018» mit Schwerpunkt auf den grossen Weinen des «Rechten Ufer» und des «Sauternais» in den Händen.

Inzwischen ist klar, dass wir mit unserem Titel «Ein extremes Jahr mit grossem Happy End»

Best of Bordeaux Primeurs Teil 2

und der Empfehlung, bei den vielen von uns gelobten «Best Buys» schnell zuzugreifen, goldrichtig lagen. Denn der Jahrgang erfreut sich einer regen Nachfrage und auf viele dieser attraktiven Werte hat ein echter «Run» stattgefunden. Das bestätigen die von mir für diese Ausgabe befragten Bordeaux-Händler (siehe Einführungstext mit Preis- und Marktanalyse auf den Seiten 6 bis 8).

Interessant dabei ist, dass die Kunden viel selektiver als früher vorgehen. Fast so, wie wir es mit unseren differenzierten Sichtweisen und Analysen regelmässig propagieren. Denn «blinde» Treue scheint passé zu sein, die Weinliebhaber gehen multi-optionaler und emanzipierter denn je vor. Nach mehr als 15 intensiven Jahren Weinkritik kann ich das nur für gutheissen, man muss eben in fast allen Regionen Jahr für Jahr, Terroir für Terroir und jeden Spitzenwinzer mit den Eigenheiten des Jahrgangs für sich betrachten. Das liegt nicht zuletzt auch daran, dass die Wetterextreme, Bewirtschaftungsarten und auch Stiländerungen zunehmen.

Besonders freut uns in diesem Zusammenhang etwa die Aussage von Markus Geigle, dem Geschäftsführer des Fine Wine-Händlers Alpina. «Die Nachfrage bei unseren Kunden zieht jetzt in der Tat merklich an. Gleichwohl haben wir den Eindruck, dass selektiver ausgewählt wird, denn die zahlreichen und transparenten Informationen, nicht zuletzt auch im differenzierenden WEINWISSER, führen heute zu deutlich überlegteren und fundierteren Kaufentscheidungen als noch vor wenigen Jahren.»

Deswegen sind wir in Teil 1 mit einer umfassenden und tiefgreifenden Analyse, mit vielen Zitaten und Einschätzungen ausführlich auf den Jahrgang eingegangen und haben alle aus unserer Sicht lohnenden Investments und «Best Buys» markiert.

Dazu tragen regelmässig die als «Aufmacher» vorangestellten grossen Interviews in unserer EXKLUSIVREIHE Wein.Persönlichkeit des Monats bei. Hier habe ich auf den Seiten 4 und 5 Hubert de Boüard de Laforestgemeinsam mit seiner Tochter Stéphanie de Boüard-Rivoal vom grossartigen Château Angélus interviewt.

Am rechten Ufer haben so gut wie alle bekannten Super-Luxus-Pomerols wie Pétrus, Lafleur, Le Pin, Vieux Château Certan, L’Église-Clinet, L’Évangile, Trotanoy & Co. sowie die Saint-Émilion Top-Stars Cheval Blanc, Ausone, Angélus und besonders Figeac aussergewöhnliche Weine gemacht. Doch auch hier lohnt besonders der Blick auf die zweite Reihe und den «Best Buys» wie etwa Laroque, Clos Fourtet oder Rouget, denen wir jeweils eine Sonderstory widmen.

Jetzt wünsche ich Ihnen viel Spass beim Lesen und Entdecken sowie viele genussvolle und sonnige Momente!

Hier geht es zu den beiden Einzelausgaben (Print und Digital) „Best of Bordeaux Primeurs“:

https://www.direktabo.de/ch/genuss-tabak-wein/weinwisser/einzelhefte/digital.html

Herzlich, Ihr Giuseppe Lauria

Chefredakteur WEINWISSER

Editorial WW 03/19: Rare Vertikalen von grossen Ikonen (Hubacker, Hölle, Vega Sicilia Unico, Almaviva)

 

Liebe WEINWISSER,

endlich werden die Tage länger, die ersten Frühlingsboten sind sicht- und hörbar und das Jahr nimmt langsam Fahrt auf: die ersten Jahrgangspräsentationen und Jungweinverkostungen des mit Spannung erwarteten Jahrgangs 2018 stehen an.

Die dritte Ausgabe des Jahres hält erneut einen bunten Mix an hochwertigen Themen, Geschichten sowie exklusiven und raren Spitzenweinen für Sie bereit. So, wie Sie es von uns gewohnt sind.

Wir hatten gleich mehrmals das Privileg, an einigen der exklusivsten Vertikalen von gesuchten Ikonen wie Vega Sicilias Unico (Spanien), Concha y Toros Almaviva (Chile) sowie bei den deutschen Riesling-Superstars Klaus Peter Keller und Gunter Künstler teilzunehmen. Weine aus zwei Kontinenten, drei Ländern, mehr als drei Jahrzehnten mit unterschiedlichen Terroirs und teils auch Philosophien. Was sie eint, ist eine klare Vision und der Wille zu Exzellenz.

Vega Sicilia ist dabei sowas wie eine nationale Institution in Spanien, ähnliches gilt für Almaviva des Weinriesen Concha y Toro, das vor zwei Jahren seine Partnerschaft mit Mouton Rothschild auf dessen Château gebührend feierte. Von herausragender Bedeutung sind auch Kellers „Hubacker“ und Künstlers „Hölle“ – aus diesen Grand Cru-Lagen entstehen mit die besten und langlebigsten Weine Deutschlands. Die spannenden Beiträge von Thomas Werdelmann (Vega Sicilia-Vertikale), Michael Schmidt (Kellers Hubacker), Jürgen Mathäß (Almaviva, Chile) und meiner Wenigkeit (Künstler, Almaviva – mit Rückblick auf die edle Mouton-Almaviva Geburtstagsparty auf Château Mouton Rothschild) finden Sie auf den Seiten 10 bis 11, 4 bis 6 und 7 bis 9.

Dahinter müssen sich aber auch die Weine aus dem Brunello di Montalcino nicht verstecken, auch wenn der Jahrgang 2014 bekanntermassen nicht zu den stärksten gehört. Dennoch hat unser Autor Alexander Magrutsch für Sie alles verkostet und einige Top-Empfehlungen gefunden. Sein Beitrag und seine Auslese finden Sie auf den Seiten 12 bis 16.

Last but not least blicken wir auf eine von mir privat organisierte, exklusiven und genussvolle Wein- und Gourmetreise zurück, bei der wir viele Top-Weingüter besucht und zudem die allerbesten Restaurants am Kap inklusive dem kürzlich zum besten Restaurant der Welt gewählten „Wolfgat“ systematisch getestet und bewertet haben. Freuen Sie sich auf die Beschreibungen und das Ranking der besten Restaurants am Kap, in der 07/19 folgt dann noch ein Update zu den besuchten Top-Weingütern.

Jetzt wünschen wir Ihnen viel Lesevergnügen, Inspirationen und genussvolle Momente.

Und wenn Sie zufrieden sind, dann empfehlen Sie uns doch weiter mit unserem Geschenkabo. Sie schenken und wir beschenken Sie mit einer guten Flasche Bordeaux! https://www.direktabo.de/de/genuss-tabak-wein/weinwisser/abonnements/weinwisser-geschenk-abo.html

Ihr Giuseppe Lauria

Chefredakteur WEINWISSER

Editorial WEINWISSER-Ausgabe 02/19. Rares von Mosel, Maremma, Piemont und der Steiermark

Liebe WEINWISSER,

grosse Ereignisse werfen ihre Schatten voraus: Los geht es mit der 23. Ausgabe des berühmten Rheingau Gourmet Festivals, bei dem wir wieder als Medienpartner dabei sind und bei dem ich einige hochkarätige Drei-Sterne-Dinners mit den Meisterköchen Christian Bau und Top-Winzern (u.a. mit Gaia Gaja sowie den deutschen Spitzenweingütern Künstler und Schloss Johannisberg) und den Brüdern Enrico und Roberto Cerea (u.a. mit Georg Weber von Monteverro, Ricci Cubastro sowie den deutschen Spitzenweingütern Leitz und Prinz von Hessen) sowie hochwertige Masterclasses moderiere. Das Programm mit über 50 hochwertigen Dinners, Kochshows und Weltklasse-Verkostungen finden Sie hier: 

Die zweite Ausgabe des Jahres hält erneut viele Leckerbissen mit raren Spitzenweinen, vielen „Best Buys“ und authentische Geschichten für Sie vor. Und erstmals seitdem ich vor fast drei Jahren unsere hochkarätige Interviewrubrik Wein.Persönlichkeit des Monats ins Leben gerufen habe ist endlich eine Frau im Exklusivinterview: Das war höchste Zeit, denn die charmante Elisabetta Geppetti, die als junge Frau ihr Studium der Kunstgeschichte gegen einen landwirtschaftlichen Mischbetrieb in einer fast ausschliesslich von Männern dominierten Welt in der Maremma eintauschte, machte mit grosser Bravour aus Le Pupille einen strahlenden Stern der internationalen Weinwelt. Das bewegende Interview mit der fünffachen Mutter finden Sie auf den Seiten 4 bis 5, gefolgt von einer Verkostung ihrer Spitzenweine.

 

Argentinien punktet mit Höhenlagen. Foto: J. Mathäß

Zur ProWein, bei der wir ebenfalls mit vielen Masterclasses aktiv sein werden, haben wir bewusst eine etwas buntere Themenmischung gewählt: So war unser Autor Jürgen Mathäss in Argentinien unterwegs, Portwein-Spezialist Axel Probst verkostete die edelsten Portweine von Quinta do Noval und Alexander Magrutsch war sowohl in der Steiermark auf Raritätenprobe als auch bei einer spannenden Gläser-Vergleichsverkostung mit den Kultweinen von Piemont-Ikone Giuseppe Mascarello unterwegs

 

 

Sechs grandiose Winzer, sechs grandiose Lagen: Die Raritätenverkostung auf Schloss Lieser. Bild: Chris Marmann

 

 

Zudem berichte ich über eine hochklassige Raritätenprobe flüssiger Schätze der absoluten Spitzenbetriebe an der Mosel wie Joh. Joh. Prüm, Schloss Lieser, Fritz Haag, Dr. Loosen, Willi Schäferund Markus Molitor– dem „Herr des Schiefers“ widmen wir zudem auf Seite auch ein kleines Porträt, das nach einer Vertiefung schreit.

 

Chefredakteur Giuseppe Lauria bei der Masterclass mit italienischen Sommeliers des A.I.S.

Bei der Masterclass „Giro d’Italia“anlässlich des Kongresses der führenden italienischen Sommeliervereinigung A.I.S stellte ich veritable und herkunftstypische Preis-Leistungs-Renner. Wer von den „Best Buys“das Rennen gemacht hat, lesen Sie auf den Seiten.

Als Fine Wine-Spezialist erhalten wir regelmässig Einladungen zu exklusiven Verkostungen. So müssen wir immer mal wieder Themen schieben, dafür dürfen Sie sich in der nächsten Ausgabe über eine Vertikale des famosen Dalsheimer Hubacker vom deutschen Kult-Winzer schlechthin, Klaus Peter Keller, sowie über Roberto Conternos berühmte Piemont-Einzellage Monprivato und einer 100 Jahre umfassenden Vertikale vom Rheingauer Spitzenweingut Robert Weil freuen.

Aber bis dahin wünschen wir Ihnen viel Lesevergnügen, Inspirationen und genussvolle Momente.

Für die Besucher der ProWein gibt es zudem ein beiliegendes exklusives Aboangebot und für alle anderen das attraktive Geschenkabo, bei dem Sie sich selber beschenken dürfen, zum Beispiel mit einem edlen Bordeaux-Wein.
http://bit.ly/2UeXDdC (Geschenkabo)

Greifen Sie zu solange der Vorrat reicht.

Ihr Giuseppe Lauria

Ausblick auf WW 03/19

Wir waren fleissig für Sie unterwegs, in Südafrika, bei den Anteprima in der Toskana und im Piemont, in Chile und Argentinien sowie am Duero in Spanien. In Südafrika hat Chefredakteur Giuseppe Lauria bei einer von ihm privat organisierten, exklusiven und genussvollen Wein- und Gourmetreise viele Top-Weingüter besucht und zudem die allerbesten Restaurants am Kap systematisch getestet und bewertet. Freuen Sie sich auf ein Update über ausgewählte Weingüter und mit der systematischen Bewertung der besten Restaurants am Kap, das zum gefeierten eno-kulinarischen Hotspot der Welt gehört. Ein weiterer Kracher ist die 20 Jahres-Vertikale vom Hubacker des Kult-Weinguts Keller sowie der spanischen Nationalinstitution Vega Sicilia. Doch nicht genug, weitere Top-Themen finden Sie unten.

Weinsammler Hans Onstein bei der 20-Jahres-Vertikale

Geplante Themen:

  • Südafrika – Beste Weingüter, beste Restaurants
  • Kult-Weingut Keller – Die grosse Hubacker-Vertikale
  • Weils Gutswein: Die 100 Jahres-Vertikale
  • Kult-Piemonteser Roberto Conterno
  • Anteprima Toskana: Die besten Brunello
  • Königin Barbaresco
  • Der grosse Chile-Report: Alte und neue Stars
  • Argentinien Teil 2

„Best of Bordeaux“: Die 200 besten Bordeaux Châteaux in der grossen und exklusiven WEINWISSER-Retrospektive

„Best of Bordeaux“: Die 200 besten Bordeaux Châteaux in der grossen und exklusiven WEINWISSER-Retrospektive – von Giuseppe Lauria und Tjark Witzgall

Auch in diesem Jahr haben wir uns das Beste zum Schluss aufgespart: die mit Spannung erwartete neue WEINWISSER-Best of Bordeaux Liste! Wie immer stellen sich die Fragen: Welche Châteaux gehören zu den 200 besten? Wer ist rausgeflogen? Welche Weine sind am besten bewertet? Wo sollte man besser mit dem Entkorken warten und wo sollte man ihn jetzt besser ziehen? Wann ist der perfekte Zeitpunkt, um seine über viele Jahre im Keller schlummernden Trouvaillen zu geniessen – oder zuzukaufen? Genau hier spielt der WEINWISSER alle seine Vorteile aus und steht Ihnen mit Rat und Tat zur Seite. In unserer aufwendigen Top-200-Bordeaux-Liste sehen Sie die Performance der Weine über einen Zeitraum von 17 Jahren (von 2001 bis 2017). Und natürlich gehen wir wieder den Fragen nach: Wer sind die Preis-Genuss-Sieger? Wo sollte man einsteigen, wo lieber die Finger von lassen? So umfassend und präzise wie kein anderes Medium. Und auch wenn wieder die edle und gegensätzliche Paulliac-Doppelspitze aus Château Latour und Château Lafite das Feld anführt, dahinter tut sich jede Menge und ab Platz Acht wird es für die Bordeauxfans richtig spannend. Als zusätzlichen Service geben wir wieder Tipps zu Newcomern und attraktiven „Best Buys“, für die Sie keinen Kredit aufnehmen müssen. Last but not least blicken wir noch einmal auf den schillernden Millenium-Jahrgang 2000 zurück. Also, wieder die geballte Bordeauxexpertise. 

Pauillac-Gigant Châteaux Latour teilt sich in diesem Jahr die Spitze mit Châteaux Lafite-Rothschild

An der Spitze gibt es keinerlei Überraschungen, Château Lafite und Château Latour führen das Feld souverän mit der Durchschnittsnote von abgerundeten 18.9/20-Punkten an, im vergangenen Jahr lagen beide bei glatt 19/20-Punkten. Das kommt daher, dass der grosse Jahrgang 2000 aus der Wertung rausgefallen ist, 2017 konnte das nicht ganz kompensieren. Dahinter ist Châteaux Margaux der erste Verfolger vor den beiden punktgleichen Châteaux Ausone und Palmer. Während der St.-Julien-Klassiker Léoville Las Cases aus den Top Ten herausfällt und sich auf Platz 14 wiederfindet, klettert Châteaux  Pichon-Comtesse acht Plätze nach oben und schafft es so auf den 9. Rang und damit unter die edlen Top Ten. Ganze zehn Positionen auf Platz 10 und damit den grössten Satz nach vorne macht das „zweite Pferd“ im Stall von Le-Pin-Besitzer Jacques Thienpont. Sein L’If aus St.-Émilion hat besonders im schwierigen 2017er Jahrgang bewiesen, welches Potenzial in dem grossartigen Terroir schlummert. 

Wie in Stein gemeisselt: US-Künstler Carl Laubin versinnbildlichte das fünfstufige Médoc-Klassement mit seinen Grand-Crus-Classés

Wie in Stein gemeisselt? Nicht alles …

Durch die genaue Übersicht der letzten 17 Jahrgänge können Sie Ihre Lieblinge und Schätze genau verfolgen und analysieren. Für das diesjährige Klassement sind die Jahrgänge 2001 bis 2017, die der WEINWISSER bereits „en primeur“ ausführlich verkostet und bewertet haben, entscheidend. Wie im vorletzten Jahr bereits begonnen, haben wir Ihnen hieraus eine Essenz mit den aktualisierten Top 100-Châteaux gezogen..Auf der Basis unseres riesigen Fundus an Bewertungen, Erfahrungswerten und Trinkreifen wird die WEINWISSER-Best of Bordeaux-Liste errechnet und zusammengestellt. Denn die Wertbeständigkeit dieser Liste ergibt sich aus der dynamischen Anpassung. Bei der Definition der Genussreife konnten wir wieder eine Vielzahl von Bordeaux für den Genuss „freigeben“. Was das bedeutet? Ein Beispiel: Letztes Jahr wurde Angélus 2012 noch mit „2019 – 2045“ vermerkt. Jetzt kommt er in die erste Trinkreife, also „–2045“. Unsere WEINWISSER-Bestenliste wurde dieses Jahr weiter optimiert. Bei den Aufsteigern haben wir bewusst einige sogenannte Shootingstars ausgewählt, die zwar zum Teil erst ein paar Jahrgänge abgeliefert haben, wir vom WEINWISSER aber überzeugt sind, dass hier ein riesiges Potenzial vorhanden ist. Denn nichts ist beständiger als der Wandel. Auch in Bordeaux ist nicht alles in Stein gemeisselt.

Den gesamten Artikel mit dem Ranking der Top 200 in der Retrospektive von 17-Jahrgängen und der aktuellen Top 100 finden Sie in der aktuellen Ausgabe des WEINWISSER 01/19, die entweder als gedruckte Einzelausgabe oder bequem als PDF hier erhältlich ist.