WEINWISSER 2017

Download der aktuellen Ausgabe im neuen Download-Center

WEINWISSER ist das führende deutschsprachige Verkostungsmagazin für Weinprofis und ambitionierte Weinliebhaber. 1992 von dem bekannten Schweizer Weinkritiker René Gabriel gegründet, beschreibt und bewertet WEINWISSER ausführlich und systematisch über 4.000 hochwertige Weine aus aller Welt im Jahr und bietet damit eine einzigartige Einkaufshilfe für Weinprofis, passionierte Weingeniesser und für alle, die mehr über Wein wissen wollen.

Zusätzlich zu den ausführlichen Bewertungen von Spitzenweinen informiert WEINWISSER monatlich über aktuelle Markttrends, präsentiert etablierte Weingüter aus der ersten Reihe und deren Weine ebenso wie interessante Newcomer. Das Autorenteam des WEINWISSER besteht unter der Leitung von Chefredakteur Giuseppe Lauria aus den besten deutschsprachigen Weinjournalisten. WEINWISSER erscheint monatlich in einer bewusst schlicht gehaltenen Ausstattung als gehefteter Infoletter. Denn hier zählt vor allem der Inhalt, die exklusive Fachinformation.

 

THEMEN DER AUSGABE 07/2017:

Das grosse Pinot Noir-Dossier: Die «Diva» im internationalen Vergleich

Jancis Robinson, MW, im EXKLUSIV-INTERVIEW – von Giuseppe Lauria

Als Alsolventin 1971 der Universität Oxford mit einem Master in Mathematik und Philosophie, arbeitete sie drei Jahre im Marketing, bevor sie als Chefredakteurin einer Weinfachzeitschrift ihre Karriere in der Welt des Weines begann. 1983 verfasste und präsentierte sie im britischen Fernsehen die erste ausschliesslich weinorientierte Fernsehserie der Welt, die danach noch in anderen Ländern der Welt ausgestrahlt wurde. 1984 bestand sie als erste nicht im Weinhandel tätige Person die Prüfung zum Master of Wine. In den letzten 35 Jahren hat sie mehr als zwanzig Bücher über Wein geschrieben und unzählige Auszeichnungen erhalten. Von den von ihr als Autorin oder Co-Autorin herausgegebenen Büchern sind der Oxford Wine Companion, Wine Grapes und der World Atlas of Wine (zusammen mit Hugh Johnson) für Weinstudenten in aller Welt unersetzliche Nachschlagewerke. Ihre Website jancisrobison.com soll zigtausende von Abonnenten haben. Seit 1990 ist sie die Weinkorrespondentin der Financial Times. Mehr dazu hier

Ein Symposium zu Ehren der „Diva“ Pinot Noir – von Giuseppe Lauria

Knapp 60 Top-Winzer aus aller Welt präsentierten ihre besten Pinot Noirs im Rahmen des dritten Spätburgunder-Symposiums in Bad Neuenahr. Spitzen-Pinot-Winzer aus Deutschland, Frankreich, Österreich, Italien und der Schweiz sowie aus Neuseeland, Südafrika und den USA pilgerten im Frühjahr an die schöne Ahr, um ihre Pinot-Spezialitäten zu zeigen. Dazu gab es Seminare, Workshops und spannende Vorträge von internationalen Dozenten – alles drehte sich um diese edle, facettenreiche und gerne wegen ihrer Kapriziosität als «Diva» bezeichnete Rebsorte. WEINWISSERChefredakteur Giuseppe Lauria und WEINWISSER-Autor Michael Schmidt waren dabei und verkosteten sich durch fast alle der 262 Weine. Anlass genug, dieser bezaubernden Rebsorte und ihren schönen Schwestern eine ganze Ausgabe zu widmen. Mehr dazu hier

Interview mit Klaus Peter Keller, dem Zähmer der Pinot–«Diva» von Giuseppe Lauria

Dass der Riesling-Magier auch das grosse «Pinot-Kino» beherrscht, ist unlängst bekannt. Grund genug für Chefredakteur Giuseppe Lauria, ihn einmal zu befragen, wie er denn zum «Pinot» kam und wie er es schafft, im rheinhessischen Hügelland, das nicht gerade für seine Spätburgunder-Tradition bekannt ist, den Geschmack seiner «Pinot-Träubchen» mit solcher Präzision und Eleganz in die Flasche zu zaubern. Mehr dazu hier

Gute Burgunder müssen nicht teuer sein – und sind keine «Pinot Noirs»! – ein Kommentar von Frank Kämmer MS

Zum wirklichen Verständnis von Burgund müssen zunächst zwei immer wiederkehrende Stereotypen ausgeräumt werden. Selbstverständlich ist wahr, dass ein berühmter Grand Cru aus einer renommierten Domaine locker 150 Euro kosten kann. Und wahr ist natürlich auch, dass man in Burgund – wie aber eigentlich in vielen anderen Weinregionen rund um den Globus auch –  ziemlich viel Geld für eher zweifelhafte Weine ausgeben kann. Was jedoch gerne übersehen wird, ist, dass so manche berühmte Domaine, die einen Échezeaux oder Clos de Vougeot für 150
Euro anbietet, nicht selten auch einen Wein aus einer unbekannteren regionalen Appellation oder gar einen simplen Bourgogne im Sortiment hat, der mit der selben Sorgfalt erzeugt wurde und der dann vielleicht nur 15 bis 20 Euro kostet und durch sein überwältigendes Preis-Genuss-Verhältnis überzeugt. Mehr dazu hier

Pinot Noir in der Schweiz –Trend zu mehr Finesse – von Marcio Hamann

Ob im Rebberg oder im Keller – der Umgang mit der Pinot Noir-Traube ist ein Seiltanz. Um diesen zu meistern, braucht es unter anderem Mut, Fingerspitzengefühl und vor allem viel Erfahrung. Attribute, welche in der Schweiz bis vor wenigen Jahren nur bedingt vorhanden waren. Doch haben mittlerweile viele Winzer Vertrauen in ihre Terroirs entwickelt und arbeiten mit viel Enthusiasmus und Selbstbewusstsein daran, Gewächse mit Typizität und internationalem Format in die Flasche zu bringen. Inzwischen ist auch dort die rote Diva auf dem besten Weg, sich zur eidgenössischen Paradesorte zu entwickeln, wie unser dort lebender Gastautor Marcio Hamann zu berichten weiss. Mehr dazu hier

Das grosse Südafrika-Spezial – Teil 2: Die Walker Bay – Das Burgund Südafrikas – von Giuseppe Lauria

Für viele gilt Stellenbosch als das Bordeaux Südafrikas. Franschhoek ist durch die Hugenotten geprägt, hat französische Wurzeln. Demgegenüber könnte man die «Cool Climate»-Region Walker Bay mit dem Hemel-en-Aarde Tal als das Burgund am Kap bezeichnen. Der kalte Ozeanstrom sorgt für eine frische Brise und dementsprechend sind die Weine «europäischer» und fester in der Struktur. Ideale Bedingungen also für Burgundersorten. Hier findet man bemerkenswerten Pinot Noir und Chardonnay – ein wahres Eldorado für Burgundliebhaber. Mehr dazu hier

Chardonnay aus «Cool Climate»-Regionen – von Markus Budai

«Cool Climate» ist ein grosses Thema in der Weinbranche. Denn wo überwiegend nördliche Weinanbaugebiete vom Klimawandel über die nächsten Jahrzehnte profitieren sollten, kann es andernorts wie zum Beispiel in manch südlicher Region bereits zu warm werden. Das zwingt Winzer zum Umdenken – bei vermeintlich prädestinierten Rebsorten, Arbeitsmethoden im Weinberg oder bei der Entscheidung der Pflanzstandorte. Hier zeigt sich zunehmend ein Verlagern von Rebanlagen auf höher gelegene Weinberge. Wie aber verhält sich eine Rebsorte, wenn man sie über den Planeten quer verkostet und dabei den Fokus auf jeweils kühle Regionen legt? Rund 30 Weine standen zur Blindverkostung in grosser Runde an. WEINWISSER Markus Budai war dabei und weiss über einige Überraschungen zu berichten. Mehr dazu hier

 


THEMEN DER AUSGABE 06/2017:

BORDEAUX 2016: DAS GROSSE PRIMEURS-SPEZIAL Teil 2: Das Beste vom Rechten Ufer, Sauternais und Bordeaux Weiss sowie 25 Jahre WEINWISSER und der Bericht von 30 Jahrgängen Château Margaux

 Bordeaux-Primeurs 2016 Teil 2: Die großen Weine aus dem Libournais und Sauternais – von Giuseppe Lauria

Die intensive und viel beachtete Bordeaux-Primeurs-Kampagne ist einige Tage vor Redaktionsschluss auf ihrem Höhepunkt. Die mit Spannung erwarteten Preise der grossen Châteaux trudeln derzeit praktisch im Tagesrhythmus ein. Im Schnitt liegen die meisten noch einmal rund 10 bis 15 Prozent über dem Vorjahr und damit exakt im Rahmen unserer Prognose, einige haben aber auch wieder die 20-Prozent-Marke durchbrochen (siehe unsere Analyse mit Übersicht der Preisdifferenzen gegenüber 2015 auf Seite 5). Während wir im ersten Teil unserer zwei grossen Bordeaux-Primeurs-Spezials die besten Weine vom «Linken Ufer» veröffentlicht haben, widmen wir uns in dieser Ausgabe den herausragenden Weinen vom «Rechten Ufer» sowie den aussergewöhnlichen Süssweinen aus dem Sauternais. Doch vor allem gibt es wieder jede Menge Kaufempfehlungen zu den Jahrgangssiegern, den «Overperformern» und unterschätzten «Sleepers» sowie den besten Weissweinen aus diesem grossen Twin-Jahrgang. Wie immer mit den WW-typisch fundierten und ausführlichen Verkostungsnotizen sowie Ratings. Und das seit nunmehr 25 Jahren!

Ausführliche Notizen und Bewertungen der besten Weine aus: von Tjark Witzgall und Giuseppe Lauria 

Saint-Émilion, Pomerol, Montagne Saint-Émilion / Pomerol, Lalande-de-Pomerol / Fronsac & Canon-Fronsac und Bordeaux-Satelliten. Graves, Sauternes und Barsac.
Mehr dazu
hier

Silvio Denz, CEO Denz Vignobles, im EXKLUSIV-INTERVIEW –  von Giuseppe Lauria

Silvio Denz ist ein echter Tausendsassa. Der 60-jährige ist nicht nur Unternehmer, Weinliebhaber und Besitzer der weltbekannten Kristallmanufaktur Lalique, sondern auch Inhaber von mehreren Top-Weingütern sowie des Weinhandelshauses Denz Weine und des Schweizer Weinauktionshauses «Wermuth Auktionen». Neben den Weingütern Château Péby Faugères und Château Faugères (beide Saint-Émilion Grands Crus) gehört ihm auch Château Cap de Faugères in der Appellation Côtes de Castillon und das 1er Grand Cru Classé Château Lafaurie-Peyraguey in Sauternes. Ausserdem führt er zusammen mit dem bekannten Starönologen Peter Sisseck das Château Rocheyron (Saint-Émilion) und besitzt mit Fabio Chiarelotto das Weingut Montepeloso in Italien (Toskana) und ist Teilhaber am Weingut Clos d’Agon in Spanien (Katalonien). Zudem begeistert er sich für Architektur und Kunst und sammelt impressionistische und zeitgenössische Werke grosser Meister sowie Kreationen von René Lalique. Chefredakteur Giuseppe Lauria sprach mit ihm über seine Leidenschaften für gute Weine, Parfum und Kunst sowie über die Besonderheiten des Jahrgangs 2016 und über die En-Primeur-Kampagne. Mehr dazu hier

Das grosse Margaux-Spektakel – 30 Jahrgänge Château Margaux beim Rheingau Gourmet Festival – von Giuseppe Lauria

Es war einer dieser Abende, die man als Wein- und Bordeauxliebhaber nicht vergisst. Erst recht nicht, wenn man feine gereifte Weine liebt. Eine dieser Weinproben, die zurecht als «Once-in-a-lifetime» geadelt werden. Nahezu sieben Dekaden des legendären Château Margaux. Ein Mythos von Wein, der wie kaum ein zweiter für Eleganz und Finesse steht. Eine Delikatesse der Extraklasse – gekrönt von einem fabelhaften Gala-Dinner von Simon Stirnal. Alles an einem Abend, an einem Ort, im schönen Kronenschlösschen. Chefredakteur Giuseppe Lauria war bei diesem einzigartigen Festival der Superlative dabei. Mehr dazu hier

Jubiläums-Interview mit René Gabriel –  von Giuseppe Lauria

Wie schnell die Zeit vergeht: 25 Jahre ist es inzwischen her, seit René Gabriel den WEINWISSER als monatlichen Infoletter für Bordeaux-Liebhaber gegründet hat. Seitdem hat sich nicht nur in der internationalen Weinwelt viel getan, auch der WEINWISSER hat sich sichtbar weiterentwickelt. Anlass genug, um mit dem Gründer René Gabriel die letzten 25 Jahre Revue passieren zu lassen. Mehr dazu hier

Sichern Sie sich jetzt hier den WEINWISSER im Jubiläums-Jahresabo mit 25% Rabatt!


THEMEN DER AUSGABE 4-5/2017:

Das grosse Primeurs-Spezial: Bordeaux 2016 – ein grosses Jahr der Extreme

Bordeaux-Primeurs 2016: Ein grosser Jahrgang der Extreme – von Giuseppe Lauria, Tjark Witzgall und Thomas Boxberger

Trotz der extremen Witterungsverhältnisse mit viel Regen und dann extremer Trockenheit schlummert erneut ein grosser Jahrgang in den Bordelaiser Kellern. Der 2016er hat vielerorts alle Anlagen dazu, ein ganz Grosser zu werden – in manchen Appellationen könnte er den 2015er sogar übertreffen. Das linke Ufer scheint tendenziell bevorzugt zu sein, aber auch an der «Rive droite» gibt es jede Menge Weltklasse-Weine, wenn auch der Merlot nicht überall an die herausragende Güte des Cabernets heranreichen kann. Nach dem grossen Jahrgang 2015 könnte also mit 2016 das «Bordeaux-Double» gelingen, ein weiterer sogenannter Twin-Jahrgang wie 1989/1990 oder 2009/2010…
Wieder für Sie mit dabei ist unsere zwei Seiten lange WEINWISSER „Best of Bordeaux“-Liste.

Einführung: Bordeaux-Primeurs 2016: von Giuseppe Lauria

  • Grosses Jahr am linken Ufer – Advantage Cabernet Sauvignon!
  • Das Jahr der Wetterextreme – ein Wechselbad der Gefühle
  • Palmer versus Margaux (Merlot versus Cabernet)
  • Die Gewinner-Appellationen: Saint-Estèphe, Pauillac und Graves
  • Noch ein Twin-Jahrgang
  • Was machen die Preise?

Ausführliche Notizen und Bewertungen der besten Weine aus: von Tjark Witzgall,

Giuseppe Lauria und Thomas Boxberger

Saint-Estèphe

Pauillac

Saint-Julien

Margaux

Moulis/Listrac

Médoc/Haut-Médoc

Pessac-Léognan
Mehr dazu hier

Nicolas Glumineau, CEO Pichon-Comtesse, im EXKLUSIV-INTERVIEW –  von Giuseppe Lauria

Pichon-Comtesse: Hier wurden schon immer grosse Weine gemacht, besonders in den Achtzigern. Doch fehlte manchmal die Konstanz. Seitdem aber Nicolas Glumineau als Geschäftsführer dort die Fäden zieht, häufen sich die ausserordentlichen Jahrgänge – gerade die letzten drei sorgten für Furore. Chefredakteur Giuseppe Lauria sprach mit CEO Nicolas Glumineau unter anderem darüber, wie er und sein Team diesen grossen Jahrgang der Extreme interpretiert haben, worauf es ankam und welche Rolle noch der Merlot für den Grand Vin und für das linke Ufer spielt…
Mehr dazu hier

Testen Sie jetzt hier den WEINWISSER im Miniabo mit 30% Rabatt!


THEMEN DER AUSGABE 3/2017:

Das grosse Südafrika-Spezial: Höhenflug am Kap der guten Weine

Das grosse Südafrika-Spezial: Höhenflug am Kap der guten Weine  –  von Giuseppe Lauria

Kaum eine andere Weinregion der Welt hat im letzten Jahrzehnt so einen dynamischen Höhenflug erfahren wie Südafrika. Gerade die Kapregion boomt wie nie zuvor. Kein Wunder, den weinkulinarischen Besucher erwartet neben beeindruckenden Landschaften ein wahrer Garten Eden lukullischer Genüsse. Ein geradezu perfektes Zusammenspiel von Wein, Landschaft und Kulinarik. Chefredakteur Giuseppe Lauria war am Kap der guten Genüsse auf Entdeckungstour, besuchte viele der besten Winzer und Restaurants, entdeckte neue spannende Wein-Projekte und ist dabei auf den südafrikanischen Geschmack gekommen…
Mehr dazu hier

Die besten Shiraz und Rieslinge von Down Under  –  von Michael Schmidt

Durch ihre starke Expansionspolitik war die australische Weinindustrie über die letzten 30 Jahre vielen strukturellen und finanziellen Schwankungen unterworfen. Die Ausfuhrstatistik für 2016 gibt wieder einmal Anlass zum Optimismus. Obwohl man von der Menge her mit 7,5 Mio. Hektolitern gegenüber dem Vorjahr nur einen Zuwachs von einem Prozent erzielte, wuchs der Gesamtwert der exportierten Weine um sieben Prozent auf 2,22 Mrd. Australische Dollar (AUD), was einem Wert von ungefähr 1,5 Mrd. Euro entsprach. Dieser Höchststand wurde zuletzt im Jahr 2009 notiert. Die letztjährige Umsatzsteigerung geht hauptsächlich auf den Verkauf höherwertiger Flaschenweine zurück, während beim Export von Fasswein sogar ein leichter Rückgang zu verzeichnen war…

Brunello-Triple in Montalcino  –  von Thomas Boxberger

Die Winzer in Montalcino erfreuen sich an einer ausgezeichneten Jahrgangsserie: Erst konnte durch die ausgewogene Wachstumsperiode von 2010 nahezu jeder Betrieb hervorragende Qualitäten erzeugen. Die massive Hitzewelle von 2011 machte es ihnen dann zwar etwas schwerer, doch in der Spitze war auch dieser Jahrgang hervorragend. In 2012 profitierten die Weinmacher von einer ausgedehnten Wärmephase, die bereits im Mai begann und bis zur Ernte anhalten sollte. Die Beeren waren klein gewachsen, die Traubenschalen dick und gesund. Da sich die Pflanzen rechtzeitig an die zuweilen heisse Witterung gewöhnen konnten, blieben somit auch Frische und Säure in den Weinen erhalten. 2012 war daher ein idealer Jahrgang in Montalcino, der bei manchen Erzeugern sogar den 2010er übertrifft! Für die Erzeugung einer Riserva war die Hitze von 2011 eigentlich keine perfekte Voraussetzung, dennoch kann der WEINWISSER in diesem Jahr einige herausragende und viele empfehlenswerte Weine vorstellen…

5. WEINWISSER – Signature Tasting: Weingut Hirsch, Kamptal: Riesling Heiligenstein und Grüner Veltliner Lamm in der Vertikale  –  von Michael Quentel

«Eigensinn seit 1878» – dieses Motto ziert sämtliche Weine mit den neu gestalteten Etiketten ab Jahrgang 2014. Lernt man das überaus sympathische, weltoffene, gastfreundliche und engagierte Winzerehepaar Sandra und Johannes Hirsch kennen, drängt sich die Frage auf, welcher aus der Art geschlagene Vorfahre für diese einprägsame Charakterisierung verantwortlich war. Die Antwort auf diese Frage lieferte ein Besuch des Weingutes im Sommer 2016 sowie das in Berlin stattfindende WEINWISSER-Signature Tasting im November. Bei Vertikalverkostungen – über eine Vielzahl von Jahrgängen – steht die Wahrheit im Glas. Ob Glückstreffer oder nachvollziehbare Handschrift über viele Jahrgänge hinweg – schnell wird deutlich, was den Charakter eines Weins ausmacht. Ob Eigensinn da hilft?…

Perlen.des Monats – Champagne Bollinger: „Leben und sterben lassen“ von Giuseppe Lauria und Stefanie Köhler

«Ich trinke Champagner, wenn ich froh bin, …» Lily Bollinger…
Unter den grossen Négociants der Champagne gibt es nur wenige, die stilistisch so klar positioniert sind wie Champagne Bollinger. Seit dem Gründungsjahr 1829 ist das Champagnerhaus seinen Traditionen und Qualitätsansprüchen unbeirrbar treu geblieben und ist eines der letzten, die bis heute noch in Familienhand geblieben sind. Mit 167 Hektar eigenen Reben, darunter 95% Grand Cru und 5% Premier Cru Lagen, stellt das Haus 60% der Produktion aus eigenen Trauben – ein ungewöhnlich hoher Anteil in der Riege der grossen Häuser….
Mehr dazu hier


THEMEN DER AUSGABE 2/2017:

Das große Argentinien-Spezial: Sensationelle Weine aus Höhen-Lagen

EXKLUSIV-Interview mit Piero Incisa della Rocchetta von Giuseppe Lauria

Teil 1 – „Ich suchte Charakter und Authentizität“
Teil 2 – „Patagonien ist frei von der Reblaus mit ungepfropften Weinbergen“
Teil 3 – „Argentinien wird im hohen Qualitätssegment seinen Platz finden“

Das ausführliche Interview (3 Seiten) mit unserer Wein.Persönlichkeit des Monats finden Sie hier.

Argentinien – Sensationelle Lagen-Weine von Jürgen Mathäß

Trotz Wirtschaftskrise hat sich der Weinbau in Argentinien im vergangenen Jahrzehnt ganz erstaunlich weiterentwickelt. Das gilt wie in anderen Ländern für den Mut zu weniger Barrique, manchmal Rückkehr zu grossen Holzfässern und individuellerem Ausbau im Keller. Vor allem aber haben führende Erzeuger mit wissenschaftlicher Hilfe bei der Erforschung von Mikroterroirs und der Selektion der besten Lagen erhebliche Fortschritte gemacht, häufig verbunden mit aufwendigen Bodenuntersuchungen und blockbezogenen Bewässerungs- und Pflanzkonzepten. WEINWISSER Jürgen Mathäß war vor Ort und hat die besten und spannendsten Weine selektioniert…

Bordeaux 2001 – „The Big Five“ von Réne Gabriel

Wäre dieses Verkostungsevent eine Safari gewesen, so wären mit diesem Begriff der Löwe, der Leopard, der Elefant, der Wasserbüffel und das Nashorn gemeint. Wir machten uns aber auf die Pirsch zu den «The Big Five» von Bordeaux. Will heissen: alle Premier Grand Crus vom linken Ufer: Haut-Brion, Margaux, Lafite, Mouton und Latour. Ergänzt mit Referenzen aus der zweiten Elite des Médocs sowie mit tollen Weinen vom rechten Ufer, also Saint-Émilion und Pomerol. Und da war auch der besonders rare und teure Pétrus mit dabei. Aus einer Doppelmagnum! Im allerletzten Glas der dritten Serie. Also eine nervenzerreissende Erwartungshaltung. Doch das ist leider eine ganz andere Story. WEINWISSER René Gabriel erzählt uns die ganze Geschichte…

Neuseeland meets Pinot Noir –  von Michael Schmidt und Giuseppe Lauria

Noch bis Anfang der 1970er Jahre des 20. Jahrhunderts dümpelte Neuseelands Weinindustrie mit weniger als 1.000 Hektar unbemerkt vom Rest der Weinwelt vor sich hin. Anbaugebiete befanden sich fast ausschliesslich auf der Nordinsel, der Schwerpunkt der Produktion lag mit Süssreserve auf lieblich getrimmten Müller-Thurgau sowie rustikalen Port- und Sherryimitationen. WEINWISSER Michael Schmidt nahm in London die jüngeren Jahrgänge unter die Lupe, während Chefredakteur Giuseppe Lauria sich auch älteren Weinen widmete…

Chablis – Grand Cru für Kenner von André Dominé

Die sieben Grand Crus Blancs der Côte de Beaune von Corton-Charlemagne bis Montrachet verlocken Weinsammler aus der ganzen Welt. Die sieben Climats des Chablis Grand Cru können im Vergleich dazu fast noch als Schnäppchen gelten. Mögen die grossen Weissen bei Beaune Struktur und Opulenz mit unterschwelliger Mineralität vereinen, zeigen ihre Cousins in Chablis deutlich mineralischeren Charakter. Beide verfügen über ausgezeichnetes Alterungspotenzial, Kennzeichen jedes echten Grand Cru. Mag dieses durch die Klimaerwärmung jetzt in manchen Jahrgängen etwas schrumpfen, noch immer gibt es hin und wieder klassische Jahrgänge, in denen das Potenzial hervorragend ist. Wie beim Chablis Grand Cru 2014…

Perlen.des Monats – Triumvirat, Grande Cuvée Brut, Raumland von Giuseppe Lauria

Deutschlands Spitzenerzeuger sind wieder auf dem Weg zur Weltspitze, dabei gibt es beim Sekt nur ganz wenige Erzeuger, die das von sich behaupten können. Einer davon ist ohne Zweifel Volker Raumland, Inhaber des gleichnamigen Wein- und Sektgutes mit Sitz im rheinhessischen Flörsheim-Dalsheim. Er hatte eine klare Vision: Er wollte mit Riesling und Burgundersorten grossen Schaumwein machen. Und zwar nur Schaumwein – und nicht wie viele andere die zusätzliche Versektung einer – nicht selten dicken – Spätlese, um das Portfolio zu erweitern. Heute gilt er als der beste deutsche Sekthersteller, seine nach dem Champagner-Vorbild ausgebauten Sekte gehören regelmässig zu den besten des Landes und sind Seriensieger im Gault Millau.
Mehr dazu hier

 


THEMEN DER AUSGABE 12/2016 – 01/2017:

Best of Bordeaux: Die besten Châteaux und das Beste aus 1998 und 1961

Best of Bordeaux – die 200 besten Bordeaux-Châteaux von Réne Gabriel

Endlich ist sie da – die mit Spannung erwartete WEINWISSER-Best of Bordeaux-Liste!
Welche Châteaux gehören zu den 200 besten?
Welche Weine sind am besten bewertet?
Was sind die Preis-Leistungs-Hämmer? Wann sollte man seine noch im Keller liegenden Schätze idealerweise trinken? Genau hier hat der WEINWISSER die Nase vorn. Durch konkrete Angaben weiss der Leser ziemlich genau, welche Weine sich warum lohnen und ob er seine Flaschen entkorken und gleich geniessen kann. Und bei welchen Bouteillen eine gewisse Dekantierdauer einen zusätzlichen Genussgewinn bringt. Gelistet werden heuer die Top 200 der Jahre 1999 bis 2015, die wir bereits «en primeur» ausführlich verkostet und bewertet haben. Zusätzlich veröffentlichen wir erstmals aus der Best-of-Liste die aktuellen Top 100 Châteaux und die besten Weine aus dem Top-Jahrgang 1998.
Mehr dazu hier

Best of Bordeaux 1999 bis 2015 von Réne Gabriel

Barolo hat sich in den vergangenen 25 Jahren einen Fixplatz in den meisten Weinportfolios erobert. Ein guter Barbaresco sollte ebenfalls Teil der Kellerstrategie sein. wein.pur-Chefredakteur Alexander Magrutsch stellt von knapp 500 verkosteten Weinen der aktuellen Jahrgänge Barolo 2012 und Barbaresco 2013 für den WEINWISSER seine Favoriten vor.
Mehr dazu hier

Die 100 Top-Châteaux – Superstar Château Latour! von Réne Gabriel

«Fest gemauert in der Erden, steht die Form aus Lehm gebrannt …». Diesen Anfangstext vom Lied der Glocke von Friedrich Schiller könnte man auch auf das überalterte Bordeaux-Klassement adaptieren. Denn – was 1855 galt, gilt offiziell auch heute noch. Ausser, dass es Mouton-Rothschild mit viel anwaltlicher Kraft geschafft hat, als Einziger an dieser mittlerweile über 160-jährigen Rangliste zu rütteln. Des Baron Philippes Château stieg nämlich im Jahr 1973 vom «Deuxième» zum «Premier Grand Cru» auf.
Mehr dazu hier

WEINWISSERS Top 100 Bordeaux von Réne Gabriel
Die Top-Weingüter aufgrund der Gesamtleistungen 1999 bis 2015, ein Auszug.

Die grosse Retrospektive: 1961 – Der Jahrhundert-Jahrgang! von Réne Gabriel

Ja, das ist ein ganz grosser Titel. Aber hier geht es um ein legendäres Ausnahmejahr mit ganz grossen Weinen! Denn der Bordeaux 1961 gilt als einer der grössten Jahrgänge in den letzten 100 Jahren. Und auch nach 55 Jahren in der Flasche haben die allerbesten Crus nichts von der erwarteten Faszination eingebüsst. Für WEINWISSER war René Gabriel bei dieser unvergesslichen Probe dabei und weiss wahrlich Unvergessliches zu berichten.
Mehr dazu hier

Weltberühmt: Domaine de la Romanée-Conti. DRC – das magische Kürzel für die Burgund-Ikone von Patrick Bopp

Wenn Weinliebhaber Domaine de la Romanée-Conti hören, denken sie sofort an teure Weine. Stimmt. Denn für den Erwerb einer Flasche DRC, wie die weltberühmte Domaine unter Liebhabern genannt wird, muss der Burgunderfan tief in die Tasche greifen. Sehr tief. WEINWISSER durfte im schweizerischen St. Gallen beim Exklusivhändler Martel AG sämtliche acht Grand Crus vom
aktuell lancierten Jahrgang 2013 degustieren und ihnen tief auf den Grund gehen.
Mehr dazu hier

Teuerster Grange aller Zeiten; Penfolds stellt sein 2012er Flaggschiff vor von Frank Kämmer MS

Ende Oktober wurde der neue Jahrgang der australischen Weinikone Grange vorgestellt und zum Verkauf freigegeben. Mit einem Preis von 850 australischen Dollar ab Weingut und 620 Euro in Deutschland ist es der teuerste Grange bisher und übertrifft damit die beiden Vorgängerjahrgänge (785 Aus. Dollar/537 Euro) noch einmal. Doch wird er auch einmal einer der besten Grange werden? WEINWISSER Frank Kämmer war live dabei und hat Grange und seine schönen Brüder und Schwestern verkostet.
Mehr dazu hier

50-jähriges Jubiläum des grossen Portwein-Jahrgangs 1966 – Die Vintage Ports feiern Geburtstag von Axel Probst

Die 1960er Dekade ist bisher die beste in der Portweingeschichte überhaupt. Die Vintage Ports der Jahrgänge 1960, 1963, 1966 und 1967 sind derzeit allesamt Hochgenüsse und der Jahrgang 1966 entwickelt sich zum «primus inter pares». 1966 ist eines der seltenenbvJahre, das nicht nur sehr gute Vintage Ports, sondern zusätzlich auch einige atemberaubende Colheitas hervorgebracht
hat. Doch der Jahrgang kam «erst spät um die Ecke». Wie auch beim Jahrgang 1960 haben die Portweine des Jahrgangs 1966 erst in den letzten zehn bis fünfzehn Jahren eine gewisse Finesse und Harmonie entwickelt, davor präsentierten sich viele kantig mit spürbaren Tanninen. 1966 ist ein sogenannter «split-declaration»-Vintage. Die meisten Häuser haben sich für 1966, einige für
1967 entschieden – wenige Produzenten haben beide Jahrgänge abgefüllt. WEINWISSER Axel Probst hat sie probiert und stellt pünktlich zum 50-jährigen Jubiläum seine Favoriten vor.
Mehr dazu hier

Rheingau-Star mit Charme: Theresa Breuer – Kühle Bergweine mit Charakter von Giuseppe Lauria

Ein Termin mit Theresa Breuer ist immer auch eine Art Gute-Laune-Wellness. Ihre herzerfrischende Art und ihr Charme sind selbst für mich als gut gelaunter Italiener und Coach immer wieder eine Wonne. Und ihre Weine trüben dieses Grundgefühl nicht. Im Gegenteil. Sie gehören stets mit zum Besten, was es im Rheingau an trockenem Riesling gibt. Und das nicht seit ein paar Jahren, sondern seit mindestens gut drei Jahrzehnten, als noch der 2004 überraschend und viel zu früh verstorbene Visionär Bernhard Breuer seine Rieslinge entgegen dem Zeitgeist geschmacklich trocken ausbaute.
Mehr dazu hier

Perlen.des Monats – Dom Pérignon, der „Don“ unter den Champagnern von Giuseppe Lauria

Es ist wahrscheinlich der berühmteste Champagner der Welt. Und er eignet sich wie kaum ein Zweiter für den Start unserer neuen Rubrik Perlen.des Monats, in der wir nun regelmässig grosse, flaschenvergorene Schaumweine der Welt in unserer Print-Ausgabe und auf www.weinwisser.com vorstellen und ausführlich besprechen.
Mehr dazu hier

 


THEMEN DER AUSGABE 11/2016:

Das grosse Piemont-Spezial: Barolo, Barbaresco, Barbera, Trüffel & Co.

EXKLUSIV-Interview mit Angelo Gaja von Giuseppe Lauria

Teil 1 – „Die Erderwärmung ist ein großes Thema“
Teil 2 – „Die Biodynamie hat die vielleicht wichtigsten Impulse gesetzt“

Das ausführliche Interview (2 Seiten) mit unserer Wein.Persönlichkeit des Monats finden Sie hier

Piemont im Herbst – ein Sehnsuchtsort für Feinschmecker von Thomas Boxberger von Giuseppe Lauria

Das Piemont gehört mit seinen herausragenden Weinen und seinem önogastronomischen Angebot zu den Sehnsuchtsorten vieler Gourmet- und Weinliebhaber, gerade im Spätherbst zur berühmten Trüffelzeit, die immer mehr Feinschmecker anzieht. WEINWISSER-Chefredakteur Giuseppe Lauria und WEINWISSER-Autor Thomas Boxberger waren mit von der Partie und berichten von ihrem Besuch beim legendären Angelo Gaja, der sie persönlich empfing, sowie bei den Renommier-Gütern Vietti, Braida, Sandrone und Bruno Rocca – aber ebenso von kulinarischen Highlights rund um die edle Knolle.
Mehr dazu hier

Barolo 2012 und Barbaresco 2013 – Eleganz vor Kraft von Alexander Magrutsch

Barolo hat sich in den vergangenen 25 Jahren einen Fixplatz in den meisten Weinportfolios erobert. Ein guter Barbaresco sollte ebenfalls Teil der Kellerstrategie sein. wein.pur-Chefredakteur Alexander Magrutsch stellt von knapp 500 verkosteten Weinen der aktuellen Jahrgänge Barolo 2012 und Barbaresco 2013 für den WEINWISSER seine Favoriten vor.
Mehr dazu hier

Ein seltenes Grossereignis von Alexander Magrutsch

Neunzig Barolo zu verkosten ist eine feine Sache. Noch spannender wird es, wenn man die Weine 15 Jahre nach der Ernte geniessen kann. Zumal aus so einem ausgezeichneten Jahr. «wein.pur» – Chefredakteur Alexander Magrutsch hat Barolo von 2001 verkostet und für den WEINWISSER seine Eindrücke zusammengefasst.
Mehr dazu hier

Wachauer Spitzen – 2015 Riesling und Grüner Veltliner Smaragd & Co. von Michael Quentel

2015 wird auch in der Wachau als grosser Jahrgang in die Geschichte eingehen. Nach einem herausfordernden 2014 haben die Winzer viele sehr gute bis herausragende Qualitäten auf die Flasche gebracht. Vor allem drei Faktoren haben dazu beigetragen: ein September, wie er im Lehrbuch steht, die Tröpfchenbewässerung sowie eine weitgehende Einstellung der Versorgung der Gescheine
durch die Rebe in der Hitzeperiode. Die nachfolgend aufgeführten Smaragd-Weine wurden – teils noch als Fassmuster – anlässlich der VieVinum im Juni diesen Jahres verkostet. Die Leistungsdichte war äusserst eng; die Auswahl stellt eine Selektion der Besten dar.
Mehr dazu hier

 


THEMEN DER AUSGABE 10/2016:

Ikonenweine aus Douro, Priorat, Maremma, Burgund, Nahe und Sancerre

ww_1016_4c_titel

EXKLUSIV-Interview mit Dirk Niepoort von Giuseppe Lauria und Axel Probst

Teil 1 – „Das Douro-Tal ist die schönste Weinregion der Welt“

Teil 2 – „Ich trinke viel lieber einen nicht vollständigen sauberen, aber dafür interessanten Wein“

Das ausführliche Interview (2 Seiten) mit unserer Wein.Persönlichkeit des Monats finden Sie hier: http://www.direktabo.de/de/genuss-tabak-wein/weinwisser/einzelhefte/digital/weinwisser-digital-10-2016.html

Ouro do Douro – die “goldenen” Ikonenweine aus dem Douro-Tal von Axel Probst

Rotweine vom Douro sind angesagt wie nie zuvor. Spätestens seit den Bewertungen des Jahrgangs 2011 spielen die Douro-Rotweine in der Champions-League mit. Obwohl sich die Preise zügig dem Einhundert Euro-Niveau annähern oder in einigen Fällen bereits darüber liegen, stellen viele dieser Weine noch eine Kaufempfehlung dar. Mit Produktionen zum Teil weit unterhalb von 5.000 Flaschen werden sie bald begehrte Schätze im Weinkeller. WEINWISSER war vor Ort und hat einige der besten Exemplare verkostet.

Mehr zu diesen Schätzen: http://www.direktabo.de/de/genuss-tabak-wein/weinwisser/einzelhefte/digital/weinwisser-digital-10-2016.html

Fira del Vi im Priorat von André Dominé

Bei Sonnenschein, aber beissend kaltem Wind zog die Fira del Vi in Falset ihr zahlreiches Publikum an. Dieses Mal neu und besucherfreundlich gestaltet, nämlich mit Ständen auf dem Parkplatz an der Hauptstrasse statt oben im Städtchen vor dem Castell del Vi, dem Weinmuseum. Aber für Eingeweihte fand das erste Highlight am Samstagabend in Gratallops statt. Dort forderten die unermüdlichen Weinbotschafter des Priorat, Cristina und Waldo vom Design-Hotel und Restaurant Cal Llop, zum 10. Mal zum Tast Amb Llops, dem „Probieren mit den Wölfen“ auf.

Von den treuen „Wölfen“ aus dem Hauptort der DOQ stellten sich dazu u.a. Álvaro Palacios, Clos Mogador, Réné i Sara, Clos Figueras und Fredi Torres ein, zusätzlich in diesem Jahr auch Vall Llach, Mas Alta, l’Infernal mit Peter Fischer und Laurent Combier sowie Los Vinos de Malena mit den überraschenden Douro-Weinen von Gouvyas und den salzig-anregenden Weissweinen von Vale da Capucha aus der Appellation Lisboa.

Mehr dazu: http://www.direktabo.de/de/genuss-tabak-wein/weinwisser/einzelhefte/digital/weinwisser-digital-10-2016.html

Maremma-Ikonen – Stippvisite bei Sassicaia und Tua Rita von Giuseppe Lauria

Die Maremma ist ein Küstenstreifen zwischen Livorno und Grosseto. Sie gehört zur Toskana, ist aber weit weniger touristisch beliebt, wie etwa die klassische Toskana rund um das Chianti Classico-Gebiet. Und doch hat das einstige Sumpfgebiet viel zu bieten. Vor allem für Liebhaber edler Tropfen. Denn hier gruppieren sich rund um das schöne Städtchen Bolgheri einige der herausragendsten Weingüter Italiens. Echte Ikonen. Allen voran Sassicaia und Ornellaia. Weiter südlich in Rovereto sitzt dann ein weiteres Juwel. Das Weingut Tua Rita.

Fährt man im Spätherbst durch die trocken und steppenartig wirkende sanfte Hügellandschaft der Maremma, kann man kaum glauben, dass hier bis in die 1930er-Jahre ein Sumpfgebiet war. Erst vor dem Zweiten Weltkrieg erfolgte die endgültige Trockenlegung und Urbanisierung. Mit dazu beigetragen hat der umtriebige Sassicaia-Erfinder Mario Incisa della Rocchetta, der letztlich mit dem vielleicht berühmtesten Wein Italiens die Maremma zu önologischer Berühmtheit führte (WEINWISSER berichtete ausführlich in der Ausgabe 08/16 darüber).

Den ausführlichen Bericht zu diesen zwei Weltklasse-Weingütern finden Sie hier: http://www.direktabo.de/de/genuss-tabak-wein/weinwisser/einzelhefte/digital/weinwisser-digital-10-2016.html

BURGUND 2012: EIN SICHERES FREUDENFEST von René Gabriel

Auf dem Titelbild ist links gross der 2012 Saint-Aubin von Jacques Carillon zu sehen. Das war der allererste und bereits überzeugende Wein einer grossen Degustation rund um den 2012er Burgunder. Nicht viel ist vom grossen Rest auf dem Bild zu sehen, denn es standen insgesamt 24 themenbezogene, weitere Kandidaten an. Die Preisspannweite betrug 25 bis rund 200 Franken pro Bouteille.

Die Probe fand im kühlen Keller vom Caveau du Vully in Guevaux statt. Ein Dutzend Männer sassen am gut gedeckten Tisch und verkosteten die von Urs Ratschiller gebotenen Weine mit Neugier, Aufmerksamkeit und Respekt. Wir liessen uns immer genügend Zeit für die acht Dreierserien. Jeweils einer der Weinprofis kommentierte die Weine, damit vielleicht etwas weniger erfahrene Gäste einen besseren Anhaltspunkt hatten.

Das Fazit zum roten Burgunder 2012 finden Sie hier: http://www.direktabo.de/de/genuss-tabak-wein/weinwisser/einzelhefte/digital/weinwisser-digital-10-2016.html

 

Emrich-Schönleber – Fingerprints beim 4. Berlin Signature Tasting

Die grosse WEINWISSER-Vertikale – Grosses Gewächs aus dem Monzinger Halenberg und Frühlingsplätzchen von Michael Quentel

„Halenberg“ und „Frühlingsplätzchen“ sind klingende Worte, die Rieslingfreunde in Schwingung versetzen. Weniger die schöne Wortmelodie, als vielmehr die genussreichen Weinunikate von Winzern wie Frank und Werner Schönleber sorgen für freudige Erregung, wenn Weine aus Monzingens Grossen Lagen ins Glas fliessen. Wie ein unverwechselbarer Fingerabdruck sorgen Terroir und Winzers Handschrift dafür, dass Weinprofis, Wein-Aficionados und Wiederholungsgeniesser – gleichermassen – die reinrassigen und klassischen Grossen Gewächse der Schönlebers meist blind erkennen und benennen können.

Den ausführlichen Verkostungsbericht finden Sie hier: http://www.direktabo.de/de/genuss-tabak-wein/weinwisser/einzelhefte/digital/weinwisser-digital-10-2016.html

Sancerre im Portrait – Besuch zweier Grossmeister von Markus Budai

Der Sauvignon Blanc ist mit seiner verführerisch expressiven Art und dem im Jugendstadium zugänglichen, leicht verständlichen Charakter oft ein Wein, der unterschätzt wird. Seine zweite Facette und eigentliche Grösse zeigt er erst mit der Reife. Dann, wenn die exotische Frucht oder vegetabile Noten in den Hintergrund treten, entwickelt er sich mineralisch und komplex. Auf die Spitze wird dies im Sancerre getrieben. Ein Portrait über zwei Koryphäen der Region, wie sie unterschiedlicher kaum sein könnten.

Porträts und Weine finden Sie hier: http://www.direktabo.de/de/genuss-tabak-wein/weinwisser/einzelhefte/digital/weinwisser-digital-10-2016.html

 


THEMEN DER AUSGABE 9/2016: SONDERAUSGABE

Grosse Gewächse – die besten trockenen Weine Deutschlands

ww_0916_titel_150

EXKLUSIV-Interview mit VDP-Präsident Steffen Christmann von Giuseppe Lauria: «Die Qualität des Weinbergs spielt die entscheidende Rolle»

Steffen Christmann gehört zu den Top-Winzern Deutschlands und ist Präsident des Elite-Weinbauverbandes VDP. Er ist verheiratet und Vater von vier Kindern. Der Jurist und ausgebildete Weinwirtschafter liebt es, mit der Familie und Freunden zu kochen, zu essen und gut zu trinken, in den Weinbergen und den echten Bergen zu wandern, Ski zu fahren und gute Bücher zu lesen. Im Exklusiv-Interview mit Chefredakteur Giuseppe Lauria spricht er über die VDP-Klassifikation, über die Aufgaben und Visionen des VDP und wo er den deutschen Wein in der Zukunft sieht.

Das ausführliche Interview (2 Seiten) mit unserer Wein.Persönlichkeit des Monats sowie unsere ausführlichen Berichte zu den einzelnen Regionen und Verkostungsnotizen zu den Grossen Gewächsen finden Sie hier:

http://www.direktabo.de/de/genuss-tabak-wein/weinwisser/einzelhefte/digital/weinwisser-digital-9-2016.html

Kein Jahrhundertjahrgang – aber ein ausgezeichnetes Jahr mit Weltklasse-Weinen von Giuseppe Lauria

Mit grosser Spannung erwartet die Weinwelt jedes Jahr aufs Neue den 1. September. Es ist der Tag, an dem die Grossen Gewächse des Verbandes der Prädikatsweingüter (VDP), die sogenannten deutschen «Grand Crus», auf den Markt kommen. Zuvor lädt der Verband die internationale Presse und Fachverkoster zur Vorpremiere VDP.Grosses Gewächs ein. Dies ist eine seit Jahren ausgezeichnet organisierte Verkostung, die weltweit ihresgleichen sucht. WEINWISSER war alle drei Tage dabei und hat ausführlich verkostet. Zusammen mit meinen Kollegen Jürgen Mathäß und Master Sommelier Frank Kämmer – beide sind ausgezeichnete Deutschland-Experten und seit Jahrzehnten als Fachverkoster, Buchautoren und Journalisten bekannt – haben wir die aus unserer Sicht besten und spannendsten Weine in Weiss und Rot selektiert, ausführlich beschrieben und bewertet. Die Ergebnisse des dreitätigen Verkostungsmarathons mit gezielten Nachverkostungen finden Sie geballt in dieser Sonderausgabe zu den Grossen Gewächsen (GG).

Mosel – Grosser Jahrgang von Giuseppe Lauria

Die Grossen Gewächse von der Mosel gehören zu den klaren Gewinnern des Jahrgangs. Keine andere Region hat sich so homogen präsentiert. Jedenfalls bei den Grossen Gewächsen. Das liegt daran, dass die zwischen dem Hunsrück und der Eifel liegenden Mosel-Weinberge vom heissen Jahrgang profitierten und genau zum richtigen Zeitpunkt die ersehnte Abkühlung bekamen.

Hier stimmt einfach die Balance aus Reife, Eleganz und Boden mit der für dieses Terroir typischen Rasse und Schiefermineralik des Rieslings. „Wir haben immer dann Regen abbekommen, wenn wir ihn brauchten, deswegen hatten wir – jedenfalls an der Mittelmosel – keinen Trockenstress, die Weine haben moderate Alkoholwerte und zeigen eine tolle Balance“, fasst Ernst Loosen vom Weingut Dr. Loosen zusammen. Und es ist ein Jahrgang, in dem die Lagenunterschiede schmeckbar sind.

„Jedes Terroir strahlt in seiner Individualität“, so Reinhard Löwenstein im Interview mit dem WEINWISSER (siehe Seite 9)…

Nahe: Sehr homogen, viele grosse Weine von Giuseppe Lauria

Die Nahe präsentierte sich nahezu homogen gut. Und es hat sich auch hier einiges getan. Inzwischen kann man von den „Big-Five“ (Diel, Dönnhoff, Schäfer-Fröhlich, Emrich-Schönleber und Gut Hermannsberg) sprechen, die aus dem Jahrgang 2015 beeindruckende Weine produzierten. Und sie brillieren mit eigenständigen Stilen: Diel mit drei ausdrucksstarken GGs mit klaren Lagenprofilen, was auch für Dönnhoff und Emrich-Schönleber gilt – beide trumpfen (wieder) mit gewohnt herausragenden Rieslingen auf.

Bei Dönnhoff liegt das Dellchen im Augenblick sogar noch vor der wieder erstarkten Hermannshöhle, während bei Emrich-Schönleber der Versteigerungswein „Auf der Ley“ der beste trockene Riesling des Sortiments und einer der besten des Jahrgangs überhaupt in ganz Deutschland ist, dicht gefolgt vom Halenberg. Mit Gut Hermannsberg ist in den letzten Jahren ein weiteres Juwel in die Spitze der Region vorgedrungen. Hier wird zwar noch viel experimentiert, dennoch scheint sich ein sehr eigenständiger Stil herauszukristallisieren: Sehr strahlende, charaktervolle und manchmal auch gerbstoffbetonte Rieslinge mit klarer und fokussierter Struktur. Schäfer-Fröhlich hat in diesem Jahr wohl den Vogel abgeschossen. Seine Kollektion ist bärenstark und gehört zu den besten Deutschlands. Schon der Mittelbau zeigt viel Format, die edelsüssen Weine sind schlichtweg atemberaubend und die Phalanx an sechs Grossen Gewächsen beeindruckend – inklusive der reduktiven Sponti-Noten. Klar kann man einwenden, dass hier die Handschrift des Winzers im Vordergrund steht und diese möglicherweise das „Terroir“ überdeckt. Allerdings hat er diese Ausbauart weiter perfektioniert und hinter den Reduktionsnoten schmeckt dann doch jeder Wein anders. Und wie! Allen voran der Felseneck – ein Wein mit Gänsehautfeeling, der für uns zu den besten drei trockenen Rieslingen des Jahres in ganz Deutschland gehört.

Rheingau: Berg- und Talfahrt – aber mit vielen ausgezeichneten Weinen von Giuseppe Lauria

Im Rheingau gab es viel Licht, aber auch Schatten. Wie schon in den letzten Jahren. Obwohl gerade hier der Wetterverlauf den Winzern in die Hände spielte, zeigte sich der Rheingau insgesamt recht heterogen. Auf der anderen Seite sind hier viele sehr gute bis ausgezeichnete Weine zu finden. Manches enttäuschte aber, da wird man den Eindruck nicht los, dass noch einige Betriebe, darunter auch grosse Namen, ihr Potenzial nicht voll ausschöpfen. Man muss hier eben selektieren, die Spreu vom Weizen trennen.

Profitieren konnten die wasserspeichernden Brunnen- als auch die höheren Berglagen in Rüdesheim und im mittleren Rheingau, während es die flussnahen Lagen etwas schwerer hatten. Hier waren auch einige sehr schwache Weine zu finden, deren GG-Status sich einem nicht erschliesst und die kaum besser oder gar weniger trinkanimierend sind als die entsprechende Mittelklasse der jeweiligen Weingüter. Ausnahmen bestätigen die Regel. Aber der Reihe nach. Die Weine des Jahres im Rheingau, die ich bereits mehrmals aus dem Fass probieren durfte und seit gut einem Jahrzehnt intensiv verfolge, kommen vom letztjährigen „Winzer des Jahres“. Es sind die beiden 2014er vom Weingut Peter Jakob Kühn, die fast zwei Jahre auf der Vollhefe lagen und entsprechend erst jetzt auf den Markt gekommen sind…

Rheinhessen: Roter Hang gut, Wonnegau rockt Giuseppe Lauria

Rheinhessen präsentierte sich mit seinen Spitzenweinen recht homogen. Es gab sie auch hier, die schwachen Weine, über deren GG-Status der VDP mal ernsthaft nachdenken sollte. Aber das ist nicht unbedingt etwas Jahrgangspezifisches. Sicherlich haben auch hier einige eher früher gelesen, manche hatten auch gar keine andere Wahl, wollten sie Botrytis vermeiden, denn ab Mitte September kam der Regen. Das macht sich bei einigen Weinen in einer vordergründig erstmal positiven Schlankheit bemerkbar, denn die Weine wirken für rheinhessische Verhältnisse rassig und zupackend. Aber auch sehr gerbstoffreich, und es mangelt ihnen dann oft an aromatischer Tiefe und Komplexität. Hier schmeckt man einfach, dass ihnen der Faktor Zeit im Sinne eines «Slow maturing » gefehlt hat.

Aber auch das soll nicht darüber hinwegtäuschen, dass Rheinhessen einige Weltklasse-Weine hervorgebracht hat. Augenfällig ist, wie der Rote Hang über die letzten Jahre an Profil gewonnen hat und mit welcher Dynamik hier gearbeitet wird: Neben den grossen Namen wie Keller und Kühling-Gillot sorgen immer mehr jüngere Winzer wie Kai Schätzel und die jungen Teams von St. Antony und Gunderloch zunehmend für Aufmerksamkeit. Allerdings wirkten hier einige Grosse Gewächse früh gelesen und etwas (zu) phenolisch. Nicht nur im trockenen Bereich ist der Rote Hang übrigens wieder eine Benchmark. Wer einmal die Hipping-Serie von Klaus-Peter Keller vom Kabinett bis hin zu der fabelhaften Trockenbeerenauslese probiert, merkt sofort, dass es sich hier um ein ganz besonderes Terroir handelt. Rheinhessen trumpft also inzwischen mit mindestens zwei schönen Weinwelten auf: mit dem Roten Hang und dem Rheinhessischen Hügelland rund um den Wonnegau…

Pfalz: Ausgezeichnetes Jahr für Riesling, vor allem in der Südpfalz von Jürgen Mathäß

Die Pfalz hat 2015 erneut auf recht grosser Breite sehr gute Grosse Gewächse erzeugt. Dabei half der ausgezeichnete Jahrgang, der insgesamt recht mineralische Weine brachte, die vor allem an der Mittelhaardt weniger die typisch kraftvollen Aromen von gelbem Pfirsich, sondern eher weissen Pfirsich, Apfel oder gar weisse Blüten als Aromenmerkmale zeigen. Besonders die Südpfalz profitierte von der mineralischen Art und der anhaltenden, reifen Säure des Jahrgangs, wodurch nicht nur Rebholz, sondern auch Wehrheim und Minges in die Spitze der Region vorstossen konnten. An der Mittelhaardt haben Winning und Pfeffingen hervorragende Weine auf die Flasche gebracht. Die aus dem Fass verkosteten Weine von Bürklin-Wolf zeigen freilich, dass weltweit kaum jemand eine derart beachtliche Phalanx grosser trockener Rieslinge zu bieten hat…

Franken – Die Rieslinge zeigen Charakter und Silvaner mehr Eleganz von Giuseppe Lauria

Franken hat in den letzten Jahren nicht nur mit Silvaner, sondern auch mit Riesling zunehmend starke Akzente gesetzt. Waren früher manche Rieslinge eher rustikal und auch hoch im Alkohol, arbeiten die Spitzenwinzer immer mehr daran, den Alkohol und die Fülle zu zügeln. Zwar gab es in der Spitze, anders als bei den Silvanern, kaum Ausreisser nach oben, aber das Feld war recht geschlossen und zeigte wunderbar unterschiedliche Stile und Herkünfte. Bei den Silvanern gab es wieder einige herrlich saftig-komplexe und gleichzeitig animierende Weine wie vom Spitzentrio Weltner, May und Luckert. Jeder mit seinem eigenen Stil präsentierte herausragende und ausdrucksstarke Silvaner, die man in einigen Monaten schon mit viel Genuss antrinken kann. Auch das Bürgerspital punktete mit prachtvollen Silvanern.

Diese Sorte gewinnt immer mehr an grossartiger Eleganz und Finesse. Und gerade in einem solchen warmen Jahr war es eine Herausforderung, neben der saftigen Fülle auch Finesse, Trinkfluss und Druck in den Weinen zu behalten. Und natürlich auch die Alkoholausbeute im Zaum zu halten, bzw. dafür zu sorgen, dass die Weine nicht in die Breite gehen. Diese Kombination haben aber nur ganz wenige geschafft.

GG rot und Weisse Burgunder – in der Spitze mit mehr Frische und Finesse von Jürgen Mathäß

Wie in den Vorjahren teilen Baden und die Pfalz die besten Plätze der weissen Burgundersorten unter sich auf. Insofern gab es wenige wirkliche Überraschungen. In der Pfalz bleiben Rebholz, Wehrheim, Knipser und Kranz, in Baden Huber und Bercher die besten Erzeuger.

Württemberg Spezial – Die besten 12 Schwaben von Frank Kämmer MS

Die Topweine aus der Region rund um die Metropolen Stuttgart und Heilbronn sind auf dem internationalen Weinparkett eher selten zu finden. Doch es kann sich lohnen, nach ihnen zu suchen. Das Anbaugebiet Württemberg hat aktuell einige sehr interessante Grosse Gewächse zu bieten, von denen vor allem die Rotweine der Sorte Lemberger bemerkenswert sind. Im besten Fall zeigt diese in Österreich auch als Blaufränkisch bekannte Sorte eine saftige Brombeerfrucht, die von einer pikanten Würze im Kern harmonisch unterfüttert ist. Doch obgleich der Lemberger hinter dem einfacheren Trollinger die wichtigste Rotweinrebe des Anbaugebiets ist, stand sie lange Zeit im Schatten der prestigeträchtigeren Weine wie der Spätburgunder oder der ambitionierten Blends mit internationalen Sorten.

 


THEMEN DER AUSGABE 8/2016

Perlen und Juwelen der Toskana – Teil 2 von Giuseppe Lauria

Wein.Persönlichkeit des Monats: Interview mit Wolfgang Reitzle von Giuseppe Lauria

Wolfgang Reitzle gehört zu den bekanntesten Top-Managern Deutschland. Er gilt als Mr. BMW, war bei Ford in führender Position und hat als CEO die Linde AG saniert, deren Aufsichtsratschef er vor wenigen Monaten geworden ist. Er bekleidet eine Reihe weiterer Aufsichtsratsmandate, unter anderem bei Hawesko. 2006 wurde er vom Manager Magazin zum «Manager des Jahres» gewählt. Der passionierte Golfer und Weinliebhaber trank früher gerne Bordeauxwein, liess sich dann von den «Supertuskans» inspirieren und hatte schliesslich einen Traum: Er wollte seinen eigenen Lieblingswein produzieren. Einen Wein, der locker mit seinem Vorbild Guado al Tasso, Antinoris «Supertuscan» aus Bolgheri, mithalten kann…

Villa Santo Stefano: Weingut von Wolfgang Reitzle und Nina Ruge. „Meine Dividende ist die Lebensfreude“ von Giuseppe Lauria

Dass die Toskana spätestens seit Goethes Italienreise zu den absoluten Sehnsuchtsgebieten der Deutschen gehört, ist nichts Neues. Dass die Toskana önologisch und gleichsam kulinarisch ein Ort des hedonistischen Genusses ist, ist ebenfalls bekannt. Doch dass die Gegend rund um Lucca, diesem wunderschönen Toskana-Vorzeigestädtchen, grosse Weine hervorbringen kann, das ist relativ unbekannt. Das gilt auch für die Villa Santo Stefano, wo der Top-Manager Professor Wolfgang Reitzle mit seiner Frau, der ehemaligen TV-Journalistin Nina Ruge, bemerkenswerte Weine produziert.

300 Jahre Carmignano. Villa di Capezzana – ein historisches Juwel mit langlebigen Weinen von Giuseppe Lauria

Die kleine DOCG-Region Carmignano liegt malerisch in der toskanischen Hügellandschaft westlich von Florenz. Sie ist eine der ältesten klassifizierten Appellationen der Welt und wurde schon 1716 als Ursprungsgebiet gesetzlich festgelegt. Der Grossherzog Don Cosimo III. de‘ Medici höchstpersönlich liess neben Teilen des Chianti und des Montalcino vor allem das Anbaugebiet Carmignano genauestens definieren und per Dekret schützen, was als Geburtsstunde der kontrollierten Ursprungsbezeichnung (DOC) gilt. Anlässlich dieses 300-jährigen Jubiläums kam Serena Contini Bonacossi nach Deutschland, um die Weine der Villa di Capezzana zu präsentieren. Die Vertikalverkostung wurde in Kooperation mit Smart Wines für den WEINWISSER exklusiv durchgeführt. Die Weine gehören zu den langlebigsten Weinen Italiens überhaupt. Giuseppe Lauria war vor Ort und konnte sich hiervon überzeugen…

Brunello di Montalcino 2010 – der Massstab für Sangiovese von Thomas Boxberger

Es gibt Jahrgänge, in denen nahezu alles von alleine gelingt. 2010 war so ein perfekter Jahrgang für Montalcino. Viele Betriebe produzierten ihren bislang besten Brunello. Ein neuer Massstab für Sangiovese ist entstanden. Im vergangenen Jahr hat der WEINWISSER nahezu alle Annatas und in diesem Frühjahr die Riserven verkostet. Im folgenden Bericht stellen wir Ihnen die besten Weine vor. Einige Annatas erreichen so langsam ihr erstes Trinkfenster und werden noch ein langes Leben vor sich haben, die Spitzen-Brunelli werden ohne weiteres zwei bis drei Jahrzehnte überdauern….

Riesling Kabinett – eine Kategorie für sich von Markus Budai

Dass der Riesling Kabinett eine Kategorie für sich ist und dabei extrem vielfältig ausfallen kann, ist hinlänglich bekannt. Klassischerweise handelt es sich um einen Leichtwein, der mit Finesse, Rasse und verspielter Frucht viel Trinkfreude bereitet. Im Juni waren 12 Verkoster auf der Suche nach dem perfekten Riesling Kabinett des Jahrgangs 2015. Auch wenn die Farbpalette dieser Prädikatskategorie bunt erscheint, gab es trotzdem einen klaren Favoriten…

Véritable 2016 – Die Best-of-Sammlung von Giuseppe Lauria und Jürgen Mathäß

Grosses Kino im kleinen St. Martin: Einmal mehr wurde die véritable ihrem Ruf als kleines Juwel unter den Weinmessen gerecht – mit herausragenden Weinen, tollen Menschen und vielen WEINWISSERN. Die vom umtriebigen Uwe Warnecke organisierte véritable 16 lockte rund 90 Winzer von Rang und Namen sowie rund 600 Fachbesucher. «Er ruft, und sie kommen», fasste Stephan Graf von Neipperg, unsere Wein. Persönlichkeit des Monats aus Heft 04-05/16, den Erfolg der Fachmesse bei seinem Vortrag am Tag zuvor in Neustadt zusammen. Und die Winzerpersönlichkeiten kamen erneut aus aller Welt, schenkten auf engstem Raum einige ihrer Spitzenweine aus und ertrugen mit Gelassenheit die sportlich-warmen Temperaturen im Aloisiushof…

Chivite Colección 125 – Beeindruckende Reifefähigkeit von Jürgen Mathäß

Die Kellereigruppe Chivite gehört zu den wichtigsten Erzeugern Navarras und zu den traditionsreichsten Spaniens. Die Familie hat eine fast 270-jährige Weinbaugeschichte, litt aber zuletzt jahrelang unter Familienzwist. Er beeinträchtigte den Verkauf, glücklicherweise aber nicht die Qualität der Weine. In Madrid stellte Julian Chivite 28 Weine der legendären «Colección 125» vor. Die versammelte spanische Weincommunity klatschte Beifall…


THEMEN DER AUSGABE 7/2016

WW_0716_Cover

Ikonen und Perlen der Toskana Teil 1 – die großen Vertikalen von Sassicaia, Monteverro, Luce und Nittardi von Giuseppe Lauria

Rechtzeitig zur Ferienzeit machen wir den Sehnsuchtsort vieler Reisender und Weinliebhaber in den nächsten beiden Ausgaben zum Schwerpunkt. Freuen Sie sich auf IKONEN UND PERLEN DER TOSKANA Teil 1 mit ausführlichen Vertikalverkostungen von
— Sassicaia & Guidalberto (insgesamt 18 Weine von 1985 – 2014)
— Monteverro (alle Weine, alle Jahrgänge)
— Luce della Vite (10 Jahrgänge aus 20 Jahren)
— Nittardi (hist. Vertikalen Chianti Classico, Riserva und Nectar Dei)
Zudem berichten wir über das Weltraritätendinner beim Rheingau Gourmet Festival (u.a. mit Notizen von Ikonen wie: 1996er Château Latour und Château Margaux, 1989er Dominus, 1987er Opus One und anderen großen Raritäten) sowie über zwei Raritätenproben im Rheingau bei J.B. Becker und Baron zu Knyphausen – zurück bis 1971!
Und unsere Wein.Persönlichkeit des Monats, kein geringerer als Marchese de‘ Frescobaldi, verrät im EXKLUSIV-Interview alles über das Projekt “Luce“ und warum die Mondavis den Börsengang und Verkauf ihres Weingutes bereut haben.
Viel Spaß bei der Lektüre und genießen Sie den Sommer!

Wein.Persönlichkeit des Monats: Interview mit Marchese de‘ Frescobaldi von Giuseppe Lauria

Lamberto Frescobaldi, Jahrgang 1963, repräsentiert die dreissigste Generation der Familie Frescobaldi, eine Winzerdynastie mit einer über 700-jährigen Familiengeschichte. Seit 2004 ist er für das Projekt Luce alleinverantwortlich. Dieses Projekt wurde 1993 von der Vision seines Vaters Vittorio Frescobaldi und der US-Weinbau-Ikone Robert Mondavi entwickelt, die aus Sangiovese und Merlot den «Luce della Vite» kreierten. Chefredakteur Giuseppe Lauria sprach mit ihm anlässlich eines Milestone-Tastings über das Gemeinschaftsprojekt Luce, über sich befruchtende kulturelle florentinisch-kalifornische Gegensätze und warum die Mondavis letztlich den Verkauf ihres Weingutes bereut haben…

Milestone-Tasting Luce della Vite: 20 Jahre Luce – ein Wein zwischen zwei Rebsorten und Kulturen von Giuseppe Lauria

Luce bedeutet auf italienisch Licht. Und das toskanisch-kalifornische Weinprojekt Luce stand zunächst für die Vision, zwei durchaus gegensätzliche Rebsorten und Weinkulturen miteinander zu vermählen. Nicht von irgendwem. Sondern von zwei Giganten des Weines. Die einen, die Frescobaldis, gehören zu den wichtigsten Weindynastien der Welt und schauen auf eine fast 700-jährige Familiengeschichte zurück. Die anderen waren die Mondavis, die Pioniere des kalifornischen Weinbaus mit einer einmaligen Geschichte, die sich wie aus dem Lehrbuch liest. Und gemeinsam schufen sie einen Wein, der längst eine feste Grösse am internationalen Firmament ist und im letzten Jahr sein rundes Jubiläum von 20 Jahren feierte…

Tenuta San Guido: Mythos Sassicaia & Co. von Giuseppe Lauria

Zweiter Weltkrieg. Toskana. Mario Incisa della Rocchetta, Liebhaber guter Tropfen aus dem Bordeaux, versucht in diesen düsteren Tagen vergeblich, an französischen Wein zu kommen. Also beginnt er auf seinem Wohnsitz in der Maremma, der Tenuta San Guido, auf 1,5 Hektar selbst mit französischen Rebsorten zu experimentieren. Was heute dabei herausgekommen ist, ist aus der Weinwelt nicht mehr zu denken. Entdecken Sie eine spannende Verkostung und einige Geheimnisse der Tenuta, die wir gelüftet haben…

Monteverro: Aus Weizen wird Wein von Réne Gabriel

Georg Weber war gerade mal 25 Jahre alt, als er zum ersten Mal auf dem Ausläufer des Monte Verro stand. Zuvor war er die Maremma ein paar Mal rauf und runter gefahren. Seinem Wunschinstinkt folgend, in dieser extrem beliebten Weinregion irgendwann einmal ein eigenes Weingut zu besitzen. Es blieb nicht lange beim Wunsch, daraus wurde bald Realität…

Historische Vertikale der Weine von Nittardi – in fünf Akten von Giuseppe Lauria

Es war ein ganz besonderes Ereignis, das sich an einem herrlichen Februarnachmittag in den schönen Räumlichkeiten von «DIE GALERIE» im Frankfurter Westend ereignete. Kunst und Wein, wohin das Auge schaut: Zeitgenössische figurative Kunst und Weinflaschen mit ebenso tollen Künstleretiketten als Symbiose des Schönen. Doch deswegen allein sind wir nicht hier. Peter Femfert, versierter Kunsthändler und Galerist, lud zusammen mit seiner Ehefrau Stefania Canali, Historikerin aus Venedig, zur allerersten Vertikalverkostung in der 35-jährigen Geschichte ihres toskanischen Weingutes Fattoria Nittardi ein…

20 Jahre Rheingau Gourmet Festival – ein Rückblick von Giuseppe Lauria

Längst ist das einmal im Jahr stattfindende Rheingau Gourmet Festival eine feste Institution für Weinliebhaber, Feinschmecker und Geniesser. Seit 20 Jahren treffen sich hier Spitzenköche und Spitzenwinzer von Weltruf, um rund zwei Wochen lang ihr grosses Können zu zeigen. Da kommen delikate Speisen wie Kunstwerke auf den Teller, um mit internationalen Spitzenweinen zur Vollendung gebracht zu werden. Mit von der Partie war Chefredakteur Giuseppe Lauria…

Reife Rheingauer Leistungen von Giuseppe Lauria und Thorsten Kogge

Der Rheingau, das ist gut reifender Riesling und Spätburgunder aus historischen Spitzenlagen. Und hier wurde immer wieder Geschichte geschrieben. Ob die Erfindung des Cabinets im Kloster Eberbach oder die (zufällige) Entstehung der Spätlese auf Schloss Johannisberg – Keimzelle war immer der Rheingau. In keiner anderen deutschen Weinbauregion lässt sich auf derart engem Raum eine vergleichbare Anzahl von Weingütern mit alten Kellern und Schatzkammern finden. Klöster wie Eberbach oder Schloss Vollrads etablierten die jahrhundertealte Tradition des «Cabinetkellers» für die besonders langlebigen Spitzenweine. Noch heute vermittelt ein Besuch solcher Weingüter eine Weinzeitreise der besonderen Art. WEINWISSER ging auf Schatzsuche und wurde im Rheingau fündig.


THEMEN DER AUSGABE 6/2016

Bordeaux-Primeurs 2015 Teil 2 – die großen Weine aus dem Libournais und Sauternais von Réne Gabriel

Allein die Zahlen sprechen für sich: Mit 6 mal 20 Punkten und sage und schreibe 27 mal 19 Punkten finden sich am rechten Ufer und im Sauternais viele Ausnahmeweine. Nicht zuletzt deswegen fokussieren wir uns in der zweiten Doppelausgabe unseres umfassenden Bordeaux-Specials 2015 auf die herausragenden Weine vom rechten Ufer sowie die erneut exzellent gelungenen Süssweine aus dem Sauternais. Last but not least erhalten Sie jede Menge Kaufempfehlungen zu den besten Weissweinen, zu «Overperformern» und «Sleepern» aus diesem grossen Jahrgang.

Wein.Persönlichkeit des Monats: Interview mit Pierre Lurton von Giuseppe Lauria

Pierre Lurton (60) ist Direktor von Château Cheval Blanc und CEO von Château d’Yquem – beide gehören zu den berühmtesten und prestigeträchtigsten Icon-Weingütern der Welt. Zugleich ist er Mitbesitzer von mehr als einem Dutzend Weingütern im Bordeaux und in Spanien. Giuseppe Lauria sprach mit der Winzerlegende über die Besonderheiten des Jahrgangs 2015, über Cheval Blanc sowie über die Sauternes-Ikone Château d’Yquem…

Grosse Gewächse & Co. Die «10-Jahre-danach»-Reifeprüfung von Giuseppe Lauria

Wer kann sich nicht an die grossen Herausforderungen des 2006er Jahrgangs erinnern. Die Natur hielt die Winzer in Atem. Denn es war ein schwieriger Jahrgang. Ein sehr schwieriger sogar. Vermutlich für viele Regionen der schwierigste im letzten Jahrzehnt überhaupt. Letztlich hatten in 2006 nur die Winzer, die das gesamte Jahr über eine sehr sorgfältige und penible Weinbergarbeit geleistet hatten, überhaupt eine Chance, Qualitäten zu ernten, die eine Einstufung als Grosses Gewächs verdienen und auch nach 10 Jahren noch Genuss bieten. Dass die Realität indes anders aussieht, ist kein Geheimnis. Grund genug, dem schwierigen Jahr nach 10 Jahren auf den Zahn zu fühlen, denn 2006 pauschal als schlecht abzuwerten, wird diesem nicht gerecht. Im Gegenteil: Es gab einige sehr ausgezeichnete Weine – damals schon und heute noch!

Véritable 2016 – klein, aber fein! von Giuseppe Lauria

Am Montag, den 4. Juli 2016, ist es im pfälzischen St. Martin auf dem Aloisiushof nun wieder soweit: Dann präsentieren insgesamt 90 Spitzenerzeuger und Nachwuchstalente aus 34 Anbaugebieten und 11 international führenden Weinbauländern je sechs ihrer besten Weine und werden von 12 bis 18 Uhr persönlich auf der Premium-Weinfachmesse anwesend sein, um mit den Wein-Professionals ins Gespräch zu kommen. Der WEINWISSER ist als Medienpartner natürlich mit dabei.
Der Eintritt beträgt 30 Euro zzgl. Glaspfand. Weitere Infos finden Sie unter: www.veritable.de


Themen der Ausgabe 4-5/2016

Bordeaux-Primeurs 2015 von Réne Gabriel

Mit dem 2015er schlummert gewiss ein ganz grosser Jahrgang in den Bordelaiser Kellern. Und zwar quer durch die Bank: Also in Weiss, Rot und Süss. Linkes Ufer und rechtes Ufer brillieren fast gleichermaßen. Klingt wie ein perfekter Bordeaux-Jahrgang. Ist es auch. Kein Wunder also, dass uns die Bordeauxwinzer mit einem freudigen Lächeln zu den Primeurs 2015 empfingen. Also Friede – Freude – Eierkuchen?
Nicht ganz, denn ein paar kleine Fragezeichen gibt es schon. Und die klärt unser Experte René Gabriel für WEINWISSER auf…

Wein.Persönlichkeit des Monats: Interview mit Stephan Graf von Neipperg von Giuseppe Lauria

Der China-Sog ist vorbei: Chefredakteur Giuseppe Lauria hat Stephan Graf von Neipperg, der sechs namhafte Güter im Bordelais besitzt, unter anderem über den Jahrgang, die Zukunft des Primeurhandels und über die Preisentwicklung befragt…

 

Ihr WEINWISSER-Exemplar

doppelSie sind bereits Kunde und haben über unseren → Direktabo-Shop ein Digital-Einzelheft, ein Digital-Abo oder ein Kombi-Abonnement Print/Digital des WEINWISSER bestellt? Dann können Sie direkt in unserem → Download-Center die aktuelle Ausgabe des WEINWISSER herunterladen. Sie benötigen dazu nur Ihre Kundennummer und die Postleitzahl Ihrer Bestelladresse.
Sie kennen WEINWISSER noch nicht? In unserem →Direktabo-Shop finden Sie eine detaillierte Übersicht unseres WEINWISSER-Angebots. Dort können Sie einfach und schnell online bestellen.

TIPP: Schließen Sie ein kombiniertesPrint/Digital-Jahresabonnement ab. Dann finden Sie jede druckfrische Ausgabe des WEINWISSER automatisch in Ihrer Post, können zusätzlich jede Ausgabe als PDF herunterladen und haben über Ihr persönliches Abo-Login vollen Zugriff auf die kompletteOnlinedatenbank des WEINWISSER mit mehr als 25.000 Spitzenweinen aus aller Welt und über 8.000 Fachartikeln. Preis: 132,- Euro


WEINWISSER ist eine Publikation der Konradin Mediengruppe GmbH mit Sitz in Leinfelden-Echterdingen. Mit rund 600 Mitarbeitern gehört Konradin zu den grössten Anbietern von Fachinformationen im deutschsprachigen Raum. Das 1929 gegründete Unternehmen publiziert über 40 Fachmedien.